Amtliche Notierung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Die Amtliche Notierung ist…

… die Bezeichnung des Preises eines Wertpapiers, welche, als amtlicher Kurs, nur von öffentlichen Stellen ausgegeben werden darf.
Es handelt sich also um die Kursnotierung von Wertpapieren.

Funktion der amtlichen Notierung

Theoretisch ist der Wert eines Wertpapieren, egal an welchem Ort, einheitlich.
Dadurch, dass Wertpapiere jedoch an den unterschiedlichsten Börsen überall auf der Welt im Sekundentakt gehandelt werden, kann es zu einer Abweichung der Kurse zwischen verschiedenen Börsen für ein und dasselbe Wertpapier kommen.

An dieser Stelle kommt die amtliche Notierung ins Spiel: Sie soll den tatsächlichen Preis eines Wertpapiers angeben.
Die amtliche Notierung gilt an allen deutschen Börsen.

Sie kann durch Skontroführer ermittelt werden, da diese einen Überblick über alle Kauf- und Verkaufsorders eines Wertpapiers und somit eine Überblick über Angebot und Nachfrage haben.

Veröffentlichung der amtlichen Notierung

Um der breiten Öffentlichkeit Zugang zu dem aktuellen Wertpapierkurs zu gewährleisten, sind deutsche Wertpapierbörsen gesetzlich dazu verpflichtet, die Wertpapierkurse in mindestens drei überregionalen Zeitungen veröffentlichen zu lassen.

So sind die tatsächlichen Kurse, die durch die amtliche Notierung bestimmt werden, täglich aktuell in Zeitschriften, Online und weiteren Medien abrufbar.

Publiziert werden diese in der Regel am Ende eines Handelstages, woraus sich ergibt, das an Wochenenden oder Feiertagen keine amtliche Notierung festgestellt wird.

Die wichtigsten Punkte

  • Die Kursnotierung von Wertpapieren wird amtliche Notierung genannt
  • Für die Feststellung der amtlichen Notierung sind lizenzierte Börsenmakler verantwortlich
  • Die amtliche Notierung muss in den Medien publik gemacht werden.

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