BWL: Sale-And-Lease-Back – was ist das? – Erklärung, Beispiel

Verkauft ein Unternehmen eigene Vermögenswerte des Anlagevermögens eine Leasinggesellschaft und least diese dann wieder zurück, spricht man von einem Sale-and-lease-back-Verfahren. Hier werden zunächst durch den Erlös des Verkaufes Liquidität bzw. Kapital freigesetzt.

Beispiel – Sale-and-lease-back

Auswirkungen Sale-and-lease-back Verfahren

Zum 31 Dezember 2011 wird durch ein Unternehmen ein Bürogebäude verkauft, welches mit einem Buchwert von 2 Millionen Euro in der Bilanz gestanden hat. Der Verkauf am 1 Januar 2012, geht an eine Leasinggesellschaft für 3 Millionen Euro. Ein Buchgewinn in Höhe von 1 Million Euro wird dem Unternehmen gutgeschrieben.

Auf diesen Betrag werden Ertragssteuern fällig, weiterhin erhöht sich das Kapital um 3 Millionen Euro und das Anlagevermögen sinkt um 2 Millionen Euro.

Auf den aus der Transaktion erzielten Gewinn in Höhe von 1 Mio. € sind i.d.R. Ertragsteuern zu leisten. Die 3 Millionen Euro werden zur Schuldentilgung verwendet, dadurch wird die Eigenkapitalquote steigen, aber die Bilanzsumme sinkt.

Folglich werden die Raten die Liquidität belasten, denn bisher wurden Abschreibungen gebucht, die den Gewinn mindern, allerdings ergeben sich keine Liquiditätsbelastungen.

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