BWL: Verlängerter Eigentumsvorbehalt – Definition, Beispiele

Ein verlängerter Eigentumsvorbehalt bezieht sich nicht nur auf die gelieferte Ware, er gilt auch für das fertige Produkt, das mit Hilfe der Ware entstanden ist. Wurde das Produkt bereits weiterverkauft, geht die entstehende Kaufpreisforderung gegenüber dem Kunden an den Warenlieferanten über.

Der verlängerte Eigentumsvorbehalt stellt den Lieferanten besser, als ein einfacher Eigentumsvorbehalt. Seine Sicherheit ist enorm erhöht.

Beispiel:

  • Das G-Unternehmen liefert Gold an einen Schmied, der macht daraus Ringe
  • Es wurde ein verlängerter Eigentumsvorbehalt zwischen den Parteien vereinbart
  • Die Ringe gelten nun als Sicherheit für das G-Unternehmen, falls der Schmied nicht zahlt
  • Einige Ringe wurden verkauft
  • Die Kaufpreisforderungen gegen die Kunden stehen auch G-Unternehmen zu

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