BWL: Was ist ein Businessplan? – Definition & Erklärung

Als Businessplan wird die detaillierte Beschreibung eines geplanten Geschäfts bezeichnet. Dabei kann es um eine Unternehmensgründung, neue Produkte oder eine Filialeröffnung gehen. Mit dem Businessplan stellt man das Projekt dem zukünftigen Investor, Kredit- bzw. Fördermittelgeber oder seinem Management vor. Der Businessplan dient auch dazu, sich nochmal einen Überblick zu verschaffen und ggf. zu überdenken. Er ist gleichzeitig die Vorlage für eine Umsetzung des Geschäftsvorhabens.

Von hoher Wichtigkeit ist die Liquiditätsplanung, die Planung der Finanzen. Aus dieser Planung ist ersichtlich, wie hoch die Finanzierung sein muss, damit das Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden kann.

Der Geschäftsplan besteht aus Abschnitten, die verschiedene Aspekte betrachten:

  • Marktgröße und Wachstum, potentieller Marktanteil und Kundenstamm
  • Wettbewerb – Konkurrenten, Wettbewerbsstärke
  • Positionierung – eigene Innovationen, Wettbewerbsvorteile, Patente, Brands, Marktsegment, Zielgruppe, Geschäftsmodell
  • Chancen/Risiken – Möglichkeit des technischen Scheiterns, schneller Konkurrenten
  • Management – Gründer, Geschäftsführer, Organigramm
  • Liquiditätsplan – Zahlen und entsprechende Zeitvorgaben

Ein solcher Plan kann sehr umfangreich sein und umfasst oftmals mehr als 100 Seiten. In einer vorangestellten Executive Summary wird der gesamte Businessplan deswegen in maximal fünf Seiten zusammengefasst.

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