BWL: Was ist das Pfandrecht? – Definition, Beispiele

Das Pfandrecht ist eine Kreditsicherheit, die sich auf bewegliche Sachen bezieht. Beim Pfandrecht wird ein bewegliches Pfand zwischen Pfandgeber, dem Kreditnehmer und dem Pfandgläubiger, dem Kreditgeber, ausgetauscht. Dem Pfandgläubiger wird hier der Besitz am Pfand verschafft, währen das Eigentum am Pfand immer bei dem Pfandgeber verbleibt.

Es können nicht nur körperliche Gegenstände Pfandobjekte sein. Auch Wertpapiere, beispielsweise Anleihen und Aktien kommen in Betracht. Da ein Unternehmen nicht auf Wertpapiere für die Produktion angewiesen ist, sind diese als Pfand besser geeignet als Maschinen u. ä.

Alternative Bezeichnungen für Pfandrecht sind Pfand und Verpfändung.

Beispiel:

  • Hr. Müller bekommt im Pfandhaus Kredit über 2.000 EUR mit 6 Monaten Laufzeit
  • Pfand als Sicherheit: wertvolle Taschenuhr
  • Die Uhr bleibt im Besitz des Pfandhauses, Hr. Müller ist weiterhin Eigentümer
  • Bei Einlösung des Kredits nach 6 Monaten bekommt er die Uhr wieder

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