BWL: Was ist eine Aktienanleihe? – Definition & Beispiel

Bei der Aktienanleihe haben eine Option nicht, wie bei der Wandelanleihe, die Anleihegläubiger, sondern ein Aktienanleihe emittierendes Unternehmen, um einen Anleihebetrag in eine variable Anzahl an Aktien umzuwandeln.

Einem Anleihegläubiger dieses ausstellende Unternehmen für sein Risiko, welches ihm, durch die im Kurs gesunkenen Aktien angedient werden könnten, einen anders als zu normalen Standart Anleihen um einiges höheren Zinssatz bieten.
Eine andere Bezeichnung für Aktienanleihen ist das Reverse Convertible.

Beispiel für eine Aktienanleihe

Das Beispiel: Die Ausgabe von einer Aktienanleihe

Eine AG X hat im Jahr 2009 am 1. Januar insgesamt für eine Aktienanleihe eine Summe von 10 Mio. EUR ausgegeben. Die Ausgabe und eine Rückzahlung erfolgen dann nach einer 5-jährigen Laufzeit zum eigentlichen Nennwert. Ein Zinssatz beträgt also 10%.
Alternativ zur einer Rückzahlung einer gemachten Anleihe behält sich das Anleihe-Unternehmen in seinen Bedingungen seiner Aktienanleihe ein Recht vor, seinem Anleihegläubiger je zu 1.000 Euro vom Nennwert zwanzig Stück von den Aktien der AG X anzudienen.

Also ist ein Basispreis für die genannten Aktien 50 Euro. Wenn nun der Börsenkurs von den Aktien AG X fällt und zum Beispiel am Ende seiner fünf jährigen Laufzeit der Kurs auf 30 Euro gefallen ist, so kann sich nun die AG X durch eine Andienung von den Aktien günstiger von ihren Verbindlichkeiten von der abgeschloßenen Anleihe entledigen.
Die Zeichner dieser Anleihe erhalten nun als Gegenwert für die 1.000 Euro Nennwert, welsche der AG durch die Zeichner geliehen wurden, lediglich nur 20 Aktien für einen Wert von 30 Euro, als nur 600 Euro zurück.

Doch haben die Zeichner in den gesamten fünf Jahren einen hohen Zinssatz von 10 %, von dem Nennwert 1.000 Euro erhalten.

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