BWL: Was ist eine Grundschuld? – Erklärung, Beispiele

Eine Grundschuld ist eine sachbezogene Sicherheit an Immobilien, Gebäuden und Grundstücken, an unbeweglichem Vermögen also. Sie wird auch als Grundschulddarlehen oder als Grundschuldkredit an Grundpfandrechten bezeichnet.

Die Grundschuld ist fiduziarisch und nicht akzessorisch. Das bedeutet, die Grundschuld ist nicht an die Schuld gebunden. Damit bleibt sie nach der Begleichung der Schuld immer bestehen. Sie erlischt nur, wenn sie nach einer vollständigen Kredittilgung aktiv gelöscht wird.

Wird eine Immobilie mit einer Grundschuld belastet, kann die Grundschuld nach der Kredittilgung für die Aufnahme weiterer Kredite genutzt werden. Dafür bleibt sie im Grundbuch verzeichnet und ist als Belastung der Immobilie einsehbar.

Ein durch eine Grundschuld gesicherter Kredit, ist ein Realkredit. Hier gibt es gem. § 21 Abs. 3 Nr. 1 KWG i. V. m. §§ 14, 16 Abs. 1 und 2 PfBG eine feste Beleihungsgrenze von 60 % des Beleihungswerts.

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