BWL: Was ist eine Hypothek? – Definition, Beispiele

Die Hypothek ist ein nach den §§ 1113-1190 BGB geregeltes Grundpfandrecht und gehört somit zu den Sachsicherheiten an Immobilien. Sie belastet ein Grundstück und ist gem. § 1115 BGB in das Grundbuch eingetragen.

Alternativ kann eine Hypothek als Hypotekarkredit, Hypothekendarlehen oder Hypothekenkredit bezeichnet werden.

Akzessorietät

Eine Hypothek ist an die zugrunde liegende Schuld gebunden. Diese Verknüpfung bezeichnet man als Akzessorietät.

Will der Gläubiger die Hypothek in Anspruch nehmen, muss die vorhandene Forderung in der entsprechenden Höhe nachgewiesen werden. Die Hypothek erlischt, wenn die Schuld erlischt.

Ein durch eine Hypothek abgesicherter Kredit ist ein Realkredit, dessen Beleihungsgrenze gem. § 21 Abs. 3 KWG i. V. m. §§ 14, 16 Abs. 1 und 2 PfBG auf 60 % des Beleihungswertes festgelegt ist.

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