BWL: Was ist eine Kapitalerhöhung? – leichte Erklärung, Definition

Eine Aktiengesellschaft (AG) oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) führen Maßnahmen durch, mit derer sie ihr Grund-/Stammkapital erhöhen können. Dies erfolgt durch Ausgabe von Geschäftsanteilen bzw. Aktien, demnach fremde Dritte sich einen Anteil am Unternehmen durch ein Wertpapier erkaufen und dieser Kaufpreis fließt als Kapital in das Unternehmen.

Es lassen sich verschiedene Formen der Kapitalerhöhung unterscheiden:

1. die ordentliche Kapitalerhöhung §§ 182 bis 191 AktG
2. die bedingte Kapitalerhöhung §§ 192 bis 201 AktG
3. das genehmigte Kapital §§ 202 bis 206 AktG
4. die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln §§ 207 bis 220 AktG

Unterscheiden lassen sich diese Arten der Grundkapitalerhöhung danach,…
1. ob von außen zusätzliches Kapital in den Betrieb fließt
2. ob die Einlage in Form von Bargeld oder immateriellen Zuwendungen wie Rechten bzw. materiellen Zuwendungen wie Sachgegenstände erfolgt
3. ob die Erhöhung nur durch die Erfüllung festgelegter Bedingungen durchgeführt wird
4. ob die Bezugsrechte der Aktionäre eingeschränkt wurden.

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