BWL: Was ist eine Namensaktie? – Erklärung, Definition

Im Gegensatz zur anonymen Inhaberaktie, ist der Aktionär beim Erwerb einer Namensaktie als Besitzer vermerkt und muss seinen Aktienbesitz im Aktienregister/-buch der AG vermerken lassen. Dabei sind die Angaben über Name, Adresse, Geburtsdatum und Stück-/Aktiennummer anzugeben. Wenn die Namensaktie nur mit Zustimmung des Vorstands der AG gekauft werden kann, handelt es sich um die vinkulierte Namensaktie. Dadurch, dass die Zustimmung erfolgen muss, kann der Vorstand genau darüber entscheiden, wer Aktionär werden darf und nimmt somit großen Einfluss auf die Struktur der Anteilseigner. Eine feindliche Übernahme ist somit quasi unmöglich.
Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass der Vorstand nun den Namen und die Anschrift der Aktionäre kennt, sodass ein persönlicherer Kontakt stattfinden kann, was zum Beispiel die Einladung zur Hauptversammlung betrifft.

Die Namensaktie ist durch ein sogenanntes Indossament übertragbar. Darunter versteht man, dass sich Käufer und Verkäufer über den Handel einig sein müssen, sowie die Übergabe des Wertpapiers durchführen müssen. Da eine Namensaktie ohne Eintragung ins Aktienregister wertlos ist, muss auch hier eine Änderung des Besitzers erfolgen, um den Handel rechtlich zu komplettieren.

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