BWL: Was ist eine Nennbetragsaktie? – Erklärung, Definition

Wenn eine Aktie über einen festen Nennwert definiert ist und dieser den Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft ausweist, so handelt es sich um eine Nennwertaktie. Die Besonderheit bei diesen Aktien ist, dass ihr Wert nicht gleich, sondern zu vollkommen unterschiedlichen Beträgen emittieren kann. Bei Stückaktien hingegen, ist der Anteil immer gleich groß. Die AG kann entweder Nennwert- oder Stückaktien ausgeben – beides zusammen ist unzulässig.

Der Nennwert ist immer auf der Urkunde über das Wertpapier ausgezeichnet, wobei er mindestens 1 Euro betragen muss. Wenn man die Anzahl aller vorhandenen Aktien der AG mit dem Nennwert multipliziert, erhält man Auskunft über die Höhe des Eigenkapitals der Gesellschaft.

Der Nennwert darf nie unterschritten werden, wobei es durchaus üblich ist ein sogenanntes Aufgeld (Agio) zu zahlen, wenn der Preis der Aktie über dem Nennwert liegt. Dieses Aufgeld fließt direkt in die Kapitalrücklage des Unternehmens.

Während der Nennbetrag der Aktie stets gleich bleibt, wechselt der Börsenkurs stetig, wobei Angebot und Nachfrage an der Börse eine große Rolle spielen. Wenn die AG derzeit einen großen Absatz hat und wirtschaftliche Erfolge feiert, so spiegelt sich das auch an ihrem steigenden Kurswert wieder.

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