BWL: Was sind Anzahlungen von Kunden? – Erklärung, Beispiel

Der Kundenkredit wird auch als Anzahlung von Kunden bezeichnet. Wenn ein Kunde auf von ihm selbst getätigte Bestellungen, eine Anzahlung vor Fertigstellung leistet, dann entsteht der sogenannte Kunden Kredit.

Im Spezialanlagenbau sind Anzahlungen von Kunden durchaus üblich und werden praktiziert. Diese dienen einzig und allein, neben der eigentlichen Finanzierung, als Sicherheit. Wenn beispielsweise zu einem Ausfall des Kunden kommt, welcher bereits bestellt hat, ist es unmöglich für die besondere Anlage, eine anderweitige Verwertung zu erreichen. Es ist einfach fast unmöglich, nach dem Ausfall andere Käufer zu gewinnen.

Ebenso wie der sogenannte Lieferantenkredit ist auch die Anzahlung von Kunden ein Warenkredit. Dieser wird auch als Handelskredit bezeichnet, welcher immer auf einer Lieferungsbedingungen für die unterschiedlichen Waren basiert.

Bilanzierung

Die am Bilanzstichtag bestehende Kundenanzahlung erfolgt in dem Bilanzposten, schon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Kundenanzahlen können alternativ auch offen von Vorräten ganz simpel abgesetzt werden.

Die Bilanzierung beim Geber

Wenn ein Kunde bereits eine Anzahlung geleistet hat, erfolgt der Ausweis einer zum Bilanzstichtag bestehenden Kundenanzahlung in einem Bilanzposten. Der Bilanzposten zeigt genau an, wofür die Anzahlung geleistet worden ist. So kann sie unter dem Bilanzposten geleistete Anzahlung innerhalb der Vermögensgegenstände ausgewiesen sein. Beispielsweise wenn eine Anzahlung auf eine bestimmte Software geleistet wurde. Sie können auch als geleistete Anlagen im Bauwesen, bei Anzahlung auf Maschinen und als Anzahlungen innerhalb der Vorräte ausgewiesen werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here