BWL: Was sind Finanzintermediäre? – Definition, Beispiele, Funktionen

Als Finanzintermediäre werden die Banken bezeichnet. Sie vermitteln zwischen dem Kreditbedürfnis eines Unternehmens und dem Anlagewunsch des Sparers.

Wird einem Unternehmen ein Kredit gewährt, besteht ein Vertrag zwischen Bank und Unternehmen. Die Bank verleiht rein rechtlich ihr Geld. Aus wirtschaftlicher Sicht verleiht die Bank vor allem das Geld der Sparer. Sie befindet sich zwischen Unternehmen und Sparer, ist Intermediär.

Funktionen der Finanzintermediäre:

  • Losgrößentransformation: Die Bündelung vieler Spareinlagen zum Aufbringen großer Summen für Unternehmenskredite
  • Fristentransformation: Der Fristenausgleich zwischen Fristen der Sparanleger und Kreditnehmer, Bsp: Spareinlage für ein Jahr, Kredit über zehn Jahre, Bank bedient sich dann anderer Spareinlagen oder lässt vorhandene verlängern
  • Risikotransformation: Der Sparer hat in der Regel keine Möglichkeit für die Kreditwürdigkeitsprüfung des Unternehmens, die Bank hat diese Möglichkeiten und alle nötigen Informationen

Kostendeckung und Gewinn erfolgt für die Finanzintermediäre über den Kreditzins, den das Unternehmen zahlt. Die Sparer erhalten Zinsen für die Anlage ihrer Ersparnisse.

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