BWL: Was sind kalkulatorische Kosten? – Berechnung, Formel, Beispiel

Kalkulatorische Kosten werden oft in der Kostenrechnung angesetzt, damit der tatsächliche Werteverzehr der eingesetzten Produktionsfaktoren abgebildet werden kann. Die Produktionsfaktoren werden für die betriebliche Leistungserstellung eingesetzt.

Produktionsfaktoren sind Material, Kapital und Arbeitskraft (im weitesten Sinne). In der Finanzbuchhaltung sind kalkulatorische Kosten dagegen nicht oder nicht so umfangreich enthalten. Da in der Finanzverwaltung nur „echte Kosten“ berücksichtig werden, dürfen kalkulatorische Kosten dort nicht berücksichtigt werden. Sie werden aber verwendet, damit die Produkte und Kosten richtig kalkuliert sowie die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Bei den kalkulatorischen Kosten gibt es keine Verträge oder Rechnungen.

Aufgrund Dessen müssen sie einfach per Kalkulation berücksichtigt werden.
Es gibt mehrere Arten von kalkulatorischen Kosten.

Folgende Kostenarten werden dazugerechnet:

Ein Teil der kalkulatorischen Kosten sind Opportunitätskosten. Opportunitätskosten ergeben sich daraus, dass ein Verzicht auf eine anderweitige Einsatzfaktorenverwendung abgegeben wurde.

Es gibt auch noch Anderskosten und Zusatzkosten. Dies sind Kosten, die in der Finanzbuchführung als Aufwand erfasst werden und Kosten, die nicht als Aufwand erfasst sind oder erfasst werden dürfen. In der Finanzbuchführung werden die Kosten übrigens aber auch in anderer Höhe als Aufwand erfasst.

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