BWL: Zeitwert des Geldes berechnen – Definition & Beispiel

Das Geld hat neben auf einem Schein von 100 Euro einen Nominalwert in einer Höhe von eben rund 100 Euro, einen bestimmten Zeitwert.
Ein Zeitwert vom Geld lässt sich also so beschreiben: die 100 Euro, die man heute erhält, sind an sich mehr wert als die eigentlichen 100 Euro, welche man in Zukunft bekommt, Beispiel in einem Jahr.
Warum, aber ist das so? Weil die rund 100 Euro, die man heute hat, könnten auf einer variablen Bank angelegt werden. Bei nun theoretischen Zinssatz von rund 4 % ergäbe sich hieraus ein Betrag in einer Höhe von rund 104 Euro, welches in einem ganzen Jahr erzielt wurde und das ist wohl auch besser als nur die 100 Euro.

Ein Hinweis zur Inflation im Vergleich zur Anlagemöglichkeit

Man könnte ja nun auch alternativ mit einer Inflation argumentieren: wo 100 Euro in einem variablen Jahr aufgrund von einer Geldentwertung weniger werden, im Wert als eben die 100 Euro von heute, dass heisst man kann in früher Zukunft damit definitiv weniger kaufen.
Es gibt aber auch Zeiten wo es eine Inflation praktisch nahezu nicht gibt und sie 0 beträgt. In solchen gegebenen Zeiten kann Geld allgemein für sich selbst arbeiten lassen, so dass am Ende Anlagemöglichkeiten profitabel steigen.
Ein Zeitwert vom Geld ist ein fundamentales finanzwirtschaftliches Prinzip, welche Wertbestimmungen von den Anleihen und den Aktien erklären können, für welche Investitionsrechnungen und Abzinsungen, sowie Aufzinsungen verwendet werden.

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