Damnum in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition: Damnum

Der Danum bezeichnet ein Abgeld im Wertpapierhandel. Ein zuvor festgelegter Betrag, der sich durch einen Prozentsatz errechnet, ist von den monatlichen Rückzahlungen abzuziehen.

Was ist der Damnum?

Der Damnum verringert also die Einnahmen des Emittenten. Beide Parteien müssen sich beispielsweise bei einer Darlehnvergabe auf ein Danum, oder Disagio, einigen. Der Prozentsatz auf den sich die Parteien geeinigt haben, wird dabei bei den monatlichen Rückzahlungen einbehalten. Wirtschaftswissenschafter bezeichnen den Damnum auch als Disagio. In dieser Bezeichnung wird der Kontrast zum Agio deutlich.

Agio und Disagio

Während der Disagio auf seiten des Emittenten zu geringeren Einnahmen führt, ist es beim Agio umgekehrt. Er bezeichnet einen Aufschlag zu einem Nennwert. Um den Unterschied besser zu verstehen sei folgendes Beispiel dargelegt.

Disagio

Erwirbt ein Anleger eine Anleihe um 5.000 Euro, kann ein Disagio ausverhandelt werden. Die Verhandler legen dazu einen Prozentsatz fest. Beträgt der Disagio beim Kauf 5 %, bezahlt der Anleger die Anleihe zwar zum Nennbetrag von 5.000 Euro, aber davon sind 95 % (4.750 Euro) für ihn aktiv. Der Kaufpreis liegt 250 Euro über dem Nennwert.

Agio

Bei einem Betrag von 5.000 Euro die dem Anleger eine Aktie kostet kann auch ein Agio zugeschlagen werden. Liegt der Agio bei 5 %, zahlt der Anleger 5.250 Euro. Der Argio beträgt 250 Euro.

Zusammenfassung: Damnum

  • Ein Damnum ist auch als Abgeld oder Disagio bekannt.
  • Im Bereich der Wertpapiere, der Kredite und Darlehns ist es möglich ein Damnum zu vereinbaren.
  • Er besteht aus einem Prozentsatz.
  • Das Gegenstück bildet der Agio.

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