Datenredundanz in VWL leicht erklärt + Beispiel

Der Begriff Datenredundanz bezeichnet das mehrfache Vorhandensein derselben Daten. Die Wiederholung wird als nicht nötig angesehen und hat keinen Nutzen für das Unternehmen – weder beim Empfänger noch in Bezug auf die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung.

Die Information ist schlicht überflüssig. Die Datenredundanz unterscheidet sich somit grundlegend von den beiden Verfahren Spiegelung und Sicherung, in deren Verlauf die Daten ganz bewusst doppelt gespeichert werden, um als Absicherung gegen die negativen Folgen technischer Störungen bzw. Defekte zu dienen.

Weil Datenredundanz keine unmittelbaren starken Kostensteigerungen nach sich zieht, pflegen viele gewerbliche Unternehmen die Praxis solche Redundanzen zuzulassen und beizubehalten. Wie sagt das Sprichwort: Lieber einmal zu viel als zu wenig. Ein komplettes Fehlen der Daten würde zu deutlich größeren Schäden für das Unternehmen führen.

Ein Beispiel für eine beabsichtigte Datenredundanz ist der beigefügte Auszug der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) z.B. bei Rechnungen oder Online-Bestellungen. Der Kunde muss diesen während des Kaufprozesses zustimmen und kann sich somit später nicht auf deren Nicht-Geltung berufen. Durch Nutzung dieser Strategie reduzieren Unternehmen die Risiken für sich selbst. Der Kunde kann im Nachhinein nicht behaupten, er sei nicht informiert worden, und somit keine gerichtlichen Ansprüche geltend machen.

Das Wichtigste zum Thema Datenredundanz auf einen Blick:

  • Datenredundanz hat nur geringe wirtschaftliche Bedeutung
  • Nicht mit Datensicherheit gleichzusetzen
  • Wird bewusst zur Verbreitung von Information genutzt, um sich gegen juristische Konsequenzen abzusichern

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