Die Steuerberaterkammer in VWL leicht erklärt + Beispiel

Dabei handelt es sich um eine ständige Vertretung der Steuerberater. Die Steuerberaterkammern haben ihre Zuständigkeit am Ort ihres jeweiligen Sitzes und sind Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Geregelt sind alle Belange der Kammer in den Paragraphen 73 fortfolgende des Steuerberatungsgesetzes. Innerhalb der BRD agieren 21 Kammern, die zusammen die Bundessteuerberaterkammer darstellen.

Die Aufgaben und Zuständigkeiten

Die Kammern übernehmen zahlreiche Aufgaben. Beispielsweise beraten sie ihre Mitglieder umfassend. Weiterhin sind sie auch für das Bestellen von weiteren Steuerberatern oder dessen Widderruf berechtigt. Das Anerkennen von neu gegründeten Steuerberatungsgesellschaften zählt ebenso zu ihrem Wirkungskreis.
Die Steuerberatungskammer vermittelt auch bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Mitglieder oder zwischen Steuerberatern und ihren Mandanten.
Eine weitere Zuständigkeit ist die Unterstützung bei der Neugründung von Gesellschaften und die Organisation von Fortbildungen. So wird garantiert, dass sich die Steuerberater immer auf dem neuesten Wissensstand befinden.
Des Weiteren haben die Kammern die Berufsaufsicht über die einzelnen Gesellschaften und Steuerberater. Missachten oder verletzen die Berater ihre Pflichten, wird die Kammer tätig.
Kann ein Berater seine Tätigkeit durch Tod oder aus anderen Gründen nicht mehr ausüben, so unterstützt die Steuerberatungskammer beim Abwickeln oder Weiterführen des Geschäfts.
Die Kammern nehmen außerdem Prüfungen ab und organisieren diese. Das sind beispielsweise, die zum Steuerfachwirt, Steuerfachgehilfen und die Steuerberaterprüfung.

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