Die Steuerhinterziehung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Die Steuerhinterziehung wird von Personen verübt, die bei der Abgabe ihrer Steuererklärung falsche oder nicht vollständige Auskünfte gegeben haben. Voraussetzung ist dabei, dass dies mit Vorsatz getan wurde. Abgegeben werden müssen diese Angaben bei Finanzämtern oder anderweitigen Behörden, welche Steuerbeiträge fordern. Ein weiterer Punkt ist die Nutzung von Steuerstemplern oder das Weglassen von sogenannten Steuerzeichen. So kann durch das Unternehmen oder eine Privatperson die eigentlich erforderliche Steuerlast verkürzt werden. Der Versuch wird ebenfalls geahndet.

Die Steuerhinterziehung und ihre Folgen

Straftatbestand der Steuerhinterziehung sind Falschangaben in der Steuererklärung. Dabei versuchen private Personen oder Unternehmen ihre zu versteuernden Einkünfte zu verhüllen. Ein weiterer Tatbestand ist das Verschweigen von beachtlichen Angaben sowie Zahlen zum Erheben der Steuer. Diese muss man der Finanzbehörde regelmäßig mitteilen. Die Folge aus der Steuerhinterziehung ist das Verschaffen eines Vorteils. Durch die falschen Angaben ist die steuerliche Belastung weniger groß als bei Angabe der korrekten Zahlen und Fakten sowie bei der korrekten Steuererklärung. Der Vorteil spiegelt sich in einer verkürzten Steuer wieder. Die sogenannte verkürzte Steuer entsteht dann, wenn das Finanzamt die Steuer nicht oder in zu niedriger Höhe festsetzen kann.
Durch die falschen Angeben oder die falsche Steuererklärung, kann es passieren, dass die Person oder das Unternehmen Rückzahlungen vom Staat erhält, die ihm jedoch gar nicht zustehen würden.

Die Tatbestandsmerkmale der Steuerhinterziehung

Entweder kann die Hinterziehung von Steuern durch Verschweigen oder durch Falschangaben entstehen. Falschangaben sind in den meisten Fällen Kosten, die veranschlagt werden, jedoch nie entstanden sind. Beim Verschweigen oder kompletten Auslassen einer Erklärung wird trotzdem eine Hinterziehung begangen.

Die strafrechtliche Verfolgung

Die Hinterziehung von Steuern wird von der Steuerfahndung strafrechtlich geahndet. Je nach Schwere und Art kann der Beschuldigte bis zu mehreren Jahren Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe auferlegt werden. Des Weiteren sind der Versuch sowie die Beihilfe ebenfalls strafbar. Eine fahrlässige Steuerhinterziehung kann wahlweise von den Finanzbehörden der Bundesrepublik Deutschland bestraft werden.

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