Effekten in VWL leicht erklärt + Beispiel

Effekten – Kurz und einfach erklärt

Unter Effekten versteht man einen Sammelbegriff von börsenfähigen Wertpapieren. Diesen Begriff kann man aber auch noch auf den Handel sowie die Verwahrung von börsenfähigen Wertpapieren ausweiten. Dies wird dann aber entweder Effektenverwaltung oder Effektenhandel genannt.

Der Sammelbegriff Effekten umfasst sämtliche am Kapitalmarkt vertret- sowie handelbaren Wertpapiere, welche den Zweck der Kapitalanlage sowie der Kapitalbeschaffung haben. Folgendes kann man zu den sogenannten Effekten zählen: Schuldverschreibungen, Pfandbriefe sowie Anleihen. Zahlungsmittel, wie beispielsweise Banknoten, Wechsel sowie Schecks kann man aber nicht unter diesen Begriffen einordnen.

Was sind sogenannte „vertretbare Wertpapiere“?

Ein sogenanntes Wertpapier ist dann vertretbar, wenn man es auch austauschen kann. Dies heißt, dass die Effekten des Emittenten, mit welchen gehandelt wird, nach Nennwert, Gattung sowie Stückzahl einheitlich gehalten werden müssen. Jeder Vertragspartner muss diese Wertpapiere im gleichen Augenblick, in gleichen Mengen und zu gleichen Konditionen zur Verfügung gestellt bekommen.

Bitte Effekten nicht mit „effektiven Stücken“ verwechseln

Es kommt öfters mal vor, dass Effekten als sogenannte effektive Stücke bezeichnet werden. Dass diese beiden Begriffe gleichgesetzt werden, ist allerdings nicht korrekt. Effektive Stücke sind nämlich spezielle Wertpapiere, welche man beispielsweise auch physisch anfassen kann. Beispielsweise gelten auch Anleihen sowie Aktien, welche den Anlegern ausgedruckt auf Papier vorliegen, als sogenannte effektive Stücke. Da es in den meisten Fällen vertretbare sowie handelbare Wertpapiere sind, gehören sie auch unter dem Oberbegriff „Effekten“.

Warum wird in sogenannten Effekten aufgeteilt?

Sämtliche verbriefte Rechte an Kapitalbeschaffung sowie Kapitalanlage fallen unter den Überbegriff Wertpapiere. Dieserhalb kann man auch Banknoten sowie Schecks zu den Wertpapieren zählen. Wertpapiere dürfen sich allerdings nur dann Effekten nennen, wenn man dieserhalb auch die Möglichkeit eines standardisierten Inhabertausches hat. Sodann gibt es noch eine Differenzierung zwischen Teilhabereffekten (wie beispielsweise Aktien und Anleihen) und sogenannten Gläubigereffekten für sogenannte Schuldverschreibungen und sonstige Mischformen (wie beispielsweise bei Optionsanleihen und Genussscheinen).

Effekten – Schnell und kinderleicht zusammengefasst

  • – Effekten ist der Sammelbegriff für sämtliche vertret- sowie handelbaren Wertpapiere.
  • – Es sollte darauf geachtet werden, dass diesbezüglich keine Verwechslung von effektiven Stücken passiert.
  • – Bei Effekten gibt es die Differenzierung zwischen Gläubiger- sowie Teilhabereffekten.

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