Ein Geldkurs in VWL leicht erklärt + Beispiel

Ein Geldkurs bezeichnet den Kurs für die Effekte oder eine Devise. Zu jenem Kurs ist ein bestimmter Marktteilnehmer bereit, die bestimmte Menge von den Effekten oder Devisen zu erwerben.
Ein gewisser Geldkurs, bei dem keine entsprechenden Angebote mehr vorhanden sind, wird mit einem Zusatz G gekennzeichnet.

Die Ermittlung eines Geldkurses

Gemeint damit ist immer ein höchster Preis, bei welchen ein Käufer bereit ist, ein gewisses Wertpapier zu erwerben.

Der Unterschied Geldkurs und der Briefkurs

Ein Briefkurs ist das Gegenteil von dem Geldkurs. Dabei handelt sich um einen Preis, zu welchen ein Verkäufer gerade ein Verkaufsangebot von Wertpapieren oder Devisen auf den Markt stellt. Normalerweise liegt ein Geldkurs deshalb unter einem Wert vom Briefkurs, sprich: Ein Kaufpreis eines Papiers am Markt ist immer geringer als sein Verkaufspreis.

Eine Differenz aus den beiden Werten wird auch als ein Spread, also die Geld-Brief-Spanne bezeichnet. Diese ist umso kleiner, desto höher eine Liquidität von einem Wertpapier ist. Denn hier finden sich normalerweise äußerst viele Käufer und auch Verkäufer auf dem Markt wieder, deswegen liegen das kleinste Verkaufsangebot und auch das größte Kaufangebot nicht weit auseinander. Gäbe es nun beispielsweise nur einen Käufer und auch nur einen Verkäufer, könnten dabei die beiden Preisvorstellungen viel deutlicher auseinanderfallen.

Zusammenfassung vom Geldkurs:

• ein Geldkurs ist ein Wert von einem angebotenen Kaufkurs
• dieser liegt immer unterhalb eines Briefkurses
• eine Differenz aus dem Geldkurs und dem Briefkurs heißt Spread

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