Einführungsphase in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Bei der Einführungsphase handelt es sich um den ersten Schritt im Zyklus der Produktherstellung. Hierbei kann sowohl das langsame Ansteigen des Absatzes, als auch das langsame Ansteigen des Umsatzes beobachtet werden. Häufig übersteigen dabei die Kosten die Höhe der Erlöse. Wichtig ist die Einführungsphase, weil in dieser der Rahmen der ersten Entwicklungsstufe unter Berücksichtigung verschiedener Marktphasen bestimmt wird. Hierbei hat sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt, dass innovative Unternehmen Produkte auf den Markt bringen, die einer Elite von Konsumenten vorbehalten sind. Diese stellen als sogenannte „influencer“ und generell Personen, denen die Mehrheit der anderen Konsumenten nacheifern möchte, einen großen Anziehungspunkt dar. Solch eine Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass im heutigen Zeitalter der sozialen Medien immer transparenter wird, welche „Stars“ welches Produkt nutzen. Experten bezeichnen diesen Effekt als die Bildung eines „innovatorischen Monopols“. Mit dem Risiko einer teuren Einführungsphase geht stets auch ein großes Risiko einher. Schließlich sorgt der kleine Markt und die entsprechend aufwendigen Methoden der Herstellungsphase dafür, dass ein Scheitern des Produktes nicht abgeschlossen werden kann.
Sollten dem Produkt Mängel innewohnen, die dafür sorgen, dass der Kreis der potentiellen Nutzer noch weiter eingeschränkt wird, kann außerdem die Akzeptanz der Verbraucher sinken und der Ruf des Produktes negativ behaftet werden.

Betrachtet man die Einführungsphase aus der betriebswirtschaftlichen Sicht, stellt sie Phase 1 des Zyklus eines Produktlebens dar. Genauer gesagt ist sie zwischen der Einführung in den Markt und der Phase der Expansion des Produktes angesiedelt. Langsam, aber stetig steigt hierbei der Umsatz des Produktes, wohingegen die Kosten häufig die Erlöse übersteigen.

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