Einkommenssteuer leicht erklärt – laut Steuergesetz

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Grundlagen der Einkommenssteuer

Die Einkommensteuer (ESt) ist von natürlichen Personen, also Menschen, auf Grundlage des EStG auf ihr Einkommen zu zahlen. Dies betrifft auch Einzelunternehmer, OHG-Gesellschafter, Komplementäre und Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft. Demgegenüber steht die Körperschaftssteuer, die von juristischen Personen, wie der AG, KGaA oder GmbH, zu entrichten sind.

Berechnungsgrundlage stellt das zu versteuernde Einkommen nach § 2 Abs. 5 EStG bzw. bei Kaufleuten der Gewinn nach § 5 EStG dar.

Als Grundlage dient der mittels Buchführung bzw. des Jahresabschlusses ermittelte Gewinn vor Steuern, jedoch kann diese Basis ggf. noch um die in den §§ 5 bis 7 EStG enthaltenen Anpassungen korrigiert werden.

Wurde z.B. im handelsrechtlichen Jahresabschluss aufwandswirksam eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 20.000 € gebildet, muss dies für die steuerliche Gewinnermittlung aufgrund § 5 Abs. 4a EStG korrigiert werden, da diese steuerlich nicht anerkannt wird. Damit ist der steuerliche Gewinn (vor Steuern) um 20.000 € höher als der handelsrechtliche Gewinn.

Des Weiteren erfolgt auf das zu versteuernde Einkommen ein progressiver Steuersatz, der von der Einkommenshöhe abhängt. Dazu wird noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % aufgeschlagen und Gewerbetreibende, die keine Freiberufler sind, haben noch die Gewerbesteuer zu entrichten, die jedoch teilweise der Einkommensteuer angerechnet wird.

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