Einkommenssteuerklärung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Steuerpflichtige stehen in der Pflicht eine Einkommenssteuerklärung gegenüber dem Finanzamt abzugeben. Dies geschieht einmal im Jahr. Hierbei geben sie Auskunft über ihre Einkommensverhältnisse.

Pflicht zur Steuererklärung

Der § 149 Absatz 1 der Abgabeordnung (AO) regelt, dass eine Pflicht besteht, eine Einkommenssteuererklärung gegenüber der zuständigen Behörde abzugeben. Sollte der Bürger dieser Pflicht nicht nachkommen, wird geprüft, ob er sich eventuell wegen einer Steuerhinterziehung strafbar gemacht hat.

Der Weg von der Erklärung zum Bescheid

Das Einreichen der Steuererklärung muss persönlich durch den Steuerpflichtigen oder durch einen Vertreter (i.d.R. Steuerberater) beim Finanzamt ergehen. Dem Steuerpflichtigen stehen hierbei amtliche Vordrucke zur Verfügung, die dann ausgefüllt beim Finanzamt eingereicht werden müssen. Mittlerweile ist die Steuererklärung dank „ELSTER“ auch online möglich.

Sind die relevanten Informationen beim Finanzamt eingegangen, berechnet dieses den entsprechenden Einkommenssteuersatz. Nach der Berechnung der entsprechenden Steuerlast wird mittels eines Bescheides der Steuerpflichtige darüber benachrichtigt. Sollte sich herausstellen, dass der Steuerpflichtige zu viele Steuern gezahlt haben, bekommt er den Differenzbetrag zurückgezahlt.

Widerspruch gegen Steuerbescheid

Der Steuerpflichtige hat ab Bekanntgabe des Steuerbescheides einen Monat Zeit Widerspruch gegen selbigen einzulegen. Der Widerspruch muss schriftlich beim Finanzamt eingehen, das zuständig ist. Sollte die Widerspruchsfrist vergehen, erlangt der Steuerbescheid automatisch Bestandskraft.

Einkommenssteuererklärung – kurz und knapp

Mithilfe der Steuererklärung wird dem Finanzamt vom Steuerpflichtigen Auskunft über das Einkommen gegeben. Beim Finanzamt wird der entsprechende Steuersatz inklusive der Steuerlast berechnet. Ergibt die Berechnung, dass der Steuerpflichtige zu viel zahlte, bekommt er die Differenz zurückerstattet. Dem Steuerpflichtigen steht ab Bekanntgabe des Steuerbescheides eine Widerspruchsfrist von einem Monat zu. Danach wird der Bescheid rechtskräftig.

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