Emittent in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Herausgeber von Wertpapieren werden als Emittenten bezeichnet. Bei entsprechendem Aktienverkauf handelt es sich stets um ein Unternehmen. Doch Wertpapiere können auch von juristischen Personen des öffentlichen Rechts emittiert werden. In diesem Fall handelt es sich um Staatsanleihen.

Vorteile

Vorteile des emittieren von Wertpapieren sind schnell gefunden. Das firmeneigene Kapital und die Marktkapitalisierung sollen steigen, was im Normalfall auch geschieht. Die Personen, die entsprechendes Kapital geben, erhalten mit dem Kauf von Aktien oder Staatsanleihen einen Anspruch auf die Rückzahlung des selbigen Kapitals und sogar entsprechender Zinsen.

Wie läuft eine Emission ab?

Dem Emittenten sind einige Pflichten auferlegt, wenn er Wertpapiere emittieren möchte:

Zunächst einmal ist der Emittent dazu verpflichtet am entsprechenden Börsenplatz eine Zahlungs- und Hinterlegungsstelle benennen. Sollte sich Umstände im Unternehmen ändern, die Einfluss auf die Wertpapiere haben könnten, ist die unverzüglich bei der entsprechenden Stelle zu melden. Die Veröffentlichung von Berichten, die die Bilanzen des Halbjahres oder gar Quartals kommunizieren, ist Pflicht. Vor allem die Anleger sind regelmäßig in Form von Wertpapierprospekten zu informieren.

Bei Erfüllung dieser Voraussetzungen ist dem Unternehmen eine Emission erlaubt. Dafür muss zwingend eine Zusammenarbeit mit einem Kreditinstitut eingegangen werden. Hierbei profitiert das Unternehmen von dem Wissen und Können der Bank.

Typen von Emittenten

Es ist möglich die Emittenten in verschiedene Sorten einzuordnen. Bei einer permanenten Anwesenheit am Börsenmarkt, wird von einem „Daueremittenten“ gesprochen. Neueinsteiger am Börsenmarkt, die zum ersten mal eine Emission durchführen, werden hingegen „Neuemittenten“ genannt. Neben temporären Unterscheidungen im Rahmen von Kategorien, gibt es noch eine Unterscheidung mit Bezug auf die Sicht der Emission. Führt ein Unternehmen selber einen Gang an die Börse durch, findet eine sogenannte „Selbstemission“ statt. Hierbei haben sie fast immer eine Hilfe von Banken. Im Gegensatz dazu liegt eine „Fremdemission“ vor, wenn ein Finanzdienstleister dafür sorgt, dass das Unternehmen an die Börse geht und einen Handel mit Wertpapieren beginnt.

Emission – kurz und knapp

Bei einer Emission geben Emittenten Staatsanleihen oder Aktien heraus. Das alles überstrahlende Ziele ist die Generierung von Kapital. In der Regel wird eine Emission eines Unternehmens von einem Kreditinstitut durchgeführt.

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