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Equity-Methode leicht erklärt + Beispiel

  • by Anatoli Bauer
Equity-Methode in BWL leicht erklärt + Beispiel

Mit der Equity-Methode die Bilanzierung von Anteilen ermitteln: So funktioniert es

Bei der Konsolidierung von Beteiligungen existieren verschiedene Maßnahmen, um den Umgang mit Anteilen auf buchhalterische Art und Weise umsetzen zu können. Stichwortgeber für die sogenannte Equity-Methode ist die Minderheitsbeteiligung. Sobald eine Firma eine maßgebliche Auswirkung auf diese ausübt, bietet At Equity eine gute Lösung. Paragraf 311 des HGB spricht deutlich davon, dass die Methode Anwendung erhält, damit assoziierte Firmen in den Konzernabschluss einbezogen werden können. Hierzu zählen ebenfalls die sogenannten Gemeinschaftsbetriebe. Für sie kommt als Alternative aber noch eine Quotenkonsolidierung infrage, wie sie in Fachkreisen bekannt ist. Profis ordnen die Equity Methode hingegen der Rechnungslegung betreffend Konzerne hinzu. Eine weitere Bezeichnung für die Equity-Methode ist die Equity-Konsolidierung, wie sie häufig von Experten betitelt wird.

Assoziierte Unternehmen profitieren von der Anwendung der Equity-Methode

Sicherlich kennt der eine oder andere aus der Finanzbranche bereits die Vollkonsolidierung von Tochterunternehmen. Bei der Equity-Methode kommen fast dieselben Hebel zur Anwendung. Ein Unterschied steckt allerdings in den Schulden der Betriebe sowie den Vermögensgegenständen, denn diese erhalten bei der Methode keinen Einfluss in der Berechnung. Stattdessen sind es ausschließlich Nebenrechnungen, die eine zentrale Rolle bei der Equity-Methode spielen. Auch Aufwände oder gar Erträge werden hier nicht beachtet. Man spricht auch davon, At Equity als eine Möglichkeit zu sehen, die Beteiligungsbewertung umzusetzen.

Das Beispiel der Anwendung der Equity-Methode

Die At Equity Konsolidierung kommt nicht immer zum Einsatz, sondern nur dann, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, die darauf hindeuten, dass Anteilseigner tatsächlich einen maßgeblichen Einfluss am Unternehmen besitzen. Dieser bewegt sich meist zwischen 20 und 50 Prozent Eigentumsanteil. Hierbei hat der Anteilseigner Zugang und Einfluss zur Geschäftsführung und ist auch dazu in der Lage, Führungspersonal auszutauschen und so in den Prozess der Produktivität der Firma einzugreifen. Gleichzeitig gestaltet der Anteilseigner die Geschäftspolitik aktiv mit und trägt somit zu Veränderungen des Unternehmens bei. Eine signifikanten Einflussnahme kann auch dann gegeben sein, wenn lediglich ein geringer Eigentumsanteil vorliegt, je nachdem wie sich dieser prozentual verteilt oder ob Anteilseigner führende Positionen in beteiligten Unternehmen besetzen, mit denen sie in die Struktur der Firma eingreifen können.

Die Funktion und das Einsatzgebiet der Equity-Methode umfassend erklärt

Wichtig ist es, die korrekte Funktion der Methode zu verwenden, um zu Ergebnissen zu gelangen. Als Ausgangspunkt kommt der Wert von Anschaffungen einer Beteiligung des assoziierten Betriebs zum Einsatz. Ein sogenannter Equity-Wert wird demnach jedes Jahr an den anteilsmäßigen Veränderungen des Eigenkapitals der dazugehörigen Firma weitergeführt. Sowohl die Verluste und auch die Gewinne des assoziierten Betriebs steigern oder verringern diesen. Dies geschieht bei einer Mitwirkung schon im Laufe des phasengleichen Kalenderjahrs der Statistik, nach vorhandener Quote der Beteiligung des Unternehmens. Reduziert wird der Equity-Effekt übrigens weiterhin durch potenzielle Ausschüttungen von Gewinnen.

Das alles zählt bei der Ermittlung der Bilanzierung von assoziierten Unternehmen

Nicht nur das Ergebnis der Perioden eines dazugehörigen Betriebs ist ausschlaggebend für die auszuweisende Summe der Beteiligung bei diesem Konzept der Berechnung. Es zählen auch ebenjene Ergebnisse, die aus den stillen Reserven stammen. Solche Auflösungen, aber auch Absetzungen für die Abnutzung zählen dabei zum Preis, der für eine Beteiligung am Unternehmen gezahlt wurde. Ebenfalls Einzug erhalten die stillen Lasten. Hinzu kommen Firmenwerte, aber auch die Werte des Geschäfts.

Die komplexe Equity-Methode vereinfach zusammengefasst:

Bei der Equity-Methode wird die der sogenannte Beteiligungsbuchwert herangezogen. Er wird stets an der Fortentwicklung des Eigenkapitals von Betrieben angepasst, bei denen eine Beteiligung vorhanden ist. Die Equity-Methode dient ganz einfach ausgedrückt zur leichteren Ermittlung einer Bilanzierung und gilt unter Experten daher nicht nur als die gängigste, sondern auch beste Lösungen, wenn es sich um assoziierte Unternehmen handelt. Auch für Einzelabschlüsse, aber auch für Konzernabschlüsse und sogar für spezielle Joint-Ventures kann dieses Konzept zum Einsatz kommen.

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