Finanzamt leicht erklärt – Definition

Das Finanzamt ist eine Behörde, die für die Einhebung und Festlegung der Steuern zuständig ist, dabei sind die wichtigsten Steuern für einen Staat die Einkommenssteuer, Unternehmenssteuer, Kraftfahrtsteuer und die Körperschaftssteuer. Finanzämter sind außerdem noch für die Prüfung eingereichter Steuererklärungen von steuerpflichtigen Personen zuständig und sind den jeweiligen Finanzdirektionen der Bundesländer unterstellt.

Festlegung der Steuern

Welche juristische oder natürliche Person zur Abgabe von Steuererklärungen verpflichtet ist, ist in §149 Abgabenordnung (AO) und in den verschiedenen Einzelsteuergesetzen, wie zum Beispiel im Einkommenssteuer- oder im Gewerbesteuergesetz festgelegt. Durch die angegebenen Daten bei der Steuererklärung ermittelt das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen und legt die Höhe der Steuern fest, woraus sich dann die Steuerlast ergibt, die Unternehmen an das Finanzamt zu zahlen haben.

Fristen, Steuerhinterziehung und Einspruch

Für die Abgabe der Steuererklärung sind bestimmte Fristen festgelegt, werden diese von zur Abgabe verpflichteten Personen nicht eingehalten, kann es passieren, dass man einen Verspätungszuschlag entrichten muss oder dass sich sogar der Tatbestand der Steuerhinterziehung ergibt, was auch der Fall ist, wenn man absichtlich falsche Angaben macht.
Das Finanzamt erlässt nach Prüfung der Angaben einen Steuerbescheid, in dem die höhe der Steuern festgelegt sind, der Schuldner hat dann ein Monat Zeit einen Einspruch zu erheben, falls glaubhaft gemachte Anwendungen nicht berücksichtigt wurden, oder wenn es weitere Belege gibt, die im Steuerbescheid noch nicht berücksichtigt werden konnten.

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