Finanzierungskosten in VWL leicht erklärt + Beispiel

Mit Finanzierungskosten sind jene finanziellen Mittel gemeint, die ein Unternehmen benötigt, um etwaige Käufe zu tätigen, also der Bedarf an Kapital. Dabei können die Kosten entweder einmalig sein, wie zum Beispiel beim Ankauf von neuen Tischen und Stühlen für die Mitarbeiter, oder es handelt sich um laufende Kosten, wie zum Beispiel ein Kredit.

Einmalige Kosten:

  • Darlehensabgabe in Form eines Disagios (Abschlag vom Ausgangsbetrag eines Kredites, dient oft als Zinsvorauszahlung
  • notarielle Kosten wie zum Beispiel Besicherungsabgaben bei Eintragungen in Gründbücher oder Löschungen aus diesen.
  • Bearbeitungs-und Abschlussgebühren als Provision für den Finanzgeber
  • Provision an Kreditvermittler
  • Kosten für Umschuldung
  • Steuern die bei der Finanzierung anfallen
  • Zinsbegrenzungskosten
  • Reisekosten zur Darlehensbesorgung
  • Sachkosten wie zum Beispiel für Büromaterial und Porto

Laufende Kosten:

  • Kurssicherungskosten
  • Zinsen für das Darlehen
  • Provision bei Überziehung des Darlehens
  • Bereitstellungszinsen, wenn der Kredit nicht sofort abgerufen wird
  • Bei Garantien und Bürgschaften fallen Avalprovisionen an

Steuerliche Absetzung der Finanzierungskosten

Die steuerliche Absetzung von Finanzierungskosten ist nur dann möglich, wenn damit der Betrieb erweitert werden soll und damit eine Erhöhung des Gewinns erzielt werden soll.

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