First In-First Out in VWL leicht erklärt + Beispiel

Das First In-First Out Verfahren (FIFO) ist ein in der Warenwirtschaft sehr weit verbreitetes Verbrauchsfolgeverfahren. Waren die man selbst erzeugt oder als erstes angekauft hat kommen auch als erste in den Verkauf. Dieses Verfahren wird vor allem verwendet, wenn Waren durch lange Lagerzeiten Qualität verlieren oder verderben können.

Prinzip des FIFO

Schon in banalen Alltagssituationen kann man das FIFO erkennen, geht man zum Friseur oder stellt sich bei der Wursttheke in einem Supermarkt an, werden Kunden, die zuerst da waren, in der Regel auch als erste bedient.
Auch in der Datenspeicherung ist dieses Prinzip anzutreffen, aber am wichtigsten ist es wohl für die Warenwirtschaft von Unternehmen, da viele Produkte durch längere Lagerung an Qualität verlieren, so können Autos zum Beispiel beginnen zu rosten.
Für die Bewertung mit dem FIFO werden die Ist-Kosten der am längsten im Lager liegenden Waren herangezogen, auch die handelsrechtliche Bilanz nach dem FIFO-Verfahren ist zulässig, es ist jedoch steuerrechtlich nicht zugelassen.

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