Käufer- und Verkäufermarkt in BWL leicht erklärt + Beispiel

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Als Käufermarkt und Verkäufermarkt werden zwei der Extremen charakterisiert, die sich durch die Zuteilung der Entscheidung über die Vertragsbedingungen determinieren lassen.

Der Käufermarkt

Die Situation des Käufermarktes setzt eine überlegene Sachlage seitens der Käufer voraus.

Die Kriterien eines Käufermarktes sind präzise definiert.

  • Es besteht ein Angebotsüberschuss (auch Angebotsüberhang genannt).
  • Das Angebot hebt sich von der Nachfrage ab.
  • Der/die Anbieter hängen vom Käufer ab.
  • Der Käufer bestimmt, welches Produkt er kauft und animiert dadurch den Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern.
  • Der Käufer hat ausreichende Markt-, und Produktkenntnisse
  • Das aktive Marketing ist existenziell für den Erfolg eines Anbieters.
  • Die Qualität der Produkte wird erhöht und/oder die Preise werden gesenkt.

Der Verkäufermarkt

Im Gegensatz zum Käufermarkt steht der Verkäufermarkt.
Die Bedingungen des Handels werden in diesem Fall vom Verkäufer festgelegt.
Wie der Käufermarkt, hat auch der Verkäufermarkt exakt zuordenbare Charakteristiken.

  • Es besteht ein Nachfrageüberschuss (auch Nachfrageüberhang genannt)
  • Die Nachfrage ist größer als das Angebot.
  • Der Anbieter verfügt über konkretes Fachwissen.
    Zum Beispiel Ärzte und Rechtsanwälte.
  • Es besteht eine Abhängigkeit des Käufers vom Anbieter.
  • Der Käufer bemüht sich um das Produkt.
  • Das Marketing ist nur geringfügig relevant.
  • Nischenmärkte werden von Monopolen reguliert.
    Beispielsweise Hightech-Unternehmen.
  • Der Anbieter ist in der Lage den Preis festzulegen.

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