Schenkung in VWL leicht erklärt + Beispiel

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Einfach erklärt:

Eine Spende ist ein Vermögenswert aus dem Eigentum des Spenders und unter bestimmten Umständen auch zu versteuern. Es wird unterschieden zwischen Spenden und Schenkungen.

Spenden bedeutet, daß ein kostenloses Recht auf einen Beitrag des Spenders gewährleistet wird. Im BGB sind Schenkungen in den Paragraphen § 516 bis § 534 aufgeführt.

Schenkungen

Eine Schenkung ist ein einseitiges Rechtsgeschäft. Der Spender kommt möglichen weiteren Verpflichtungen mit einem Schenkungsvertrag nach.

Die Handschenkung ist eine der häufigsten Typen der Schenkung. So erhält der Empfänger mit der Handschenkung direkt das Eigentum der Spende. Beispiele für diesen Typ der Schenkung sind Geburtstagsgeschenke oder Weihnachten. Diese werden direkt und kostenlos an den Empfänger ohne offiziellen Auftrag weiter gegeben und gleichzeitig auch geschlossen.

Wiederherstellungsoptionen

Das Geschenk kann unter bestimmten Bedingungen wieder rückgängig gemacht werden. Dies ist zum Beispiel dann wichtig, wenn die Spende unter Bedingungen zur Verfügung gestellt wurde, die entweder widerrechtlich oder sich den eigenen Vorstellungen widersetzen

Steuerliche Aspekte

Erbschaftssteuern werden normalerweise auf Geschenke gemäß § 1 I Nr 2, § 7 ErbStG erhoben, jedoch keine Einkommensteuer, weil das Geschenk keine einmalige Investition ist.

Prinzipiell ist eine Mehrwertsteuer fällig, wenn diese Beträge 35 Euro überschreiten. Alle Geschenke sind dann steuerfrei, wenn die Ausgaben für die Geschenke nicht höher als 35 EUR sind.

Unterscheidungen von Schenkungen

Wir müssen zwischen der Handschenkung und dem Vertragsgeschenk unterscheiden.
In einigen Fällen besteht jedoch die Pflicht ein Geschenk auch zu versteuern.
Das Geschenk kann jedoch widerrufen werden, zum Beispiel wenn die Absicht einer Täuschung erkennbar ist.

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