Stockdividende in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition & Erklärung: Stockdividende

Synonyme für Stockdividende sind Gratisaktie, Zusatz- oder Berichtigungsaktie zur Wiederinvestition. Altaktionäre erhalten auf diesem Weg statt Dividende sichtbare und realisierbare Werte, die über die Börse verkauft werden können.

Gratisaktien als Berichtigungsaktien

Die Ausgabe von Gratisaktien entspricht einem Aktiensplit. Das führt dazu, dass der Nominalwert mit größerer Anzahl neuer Aktien geringer ist. Die einzelne Aktie wird im Börsenpreis geringer. Ähnlich verhält es sich mit den Berichtigungsaktien. Durch eine kleinere Stückelung und dem niedrigeren Kurs sind Aktien ähnlich dem Aktiensplit besser handelbar. Berechtigungsaktien werden Aktionären zugeteilt, wenn das Kapital der AG infolge Umwandlung von Rücklagen erhöht wird. Der Beschluss einer Kapitalerhöhung wird in der Hauptversammlung getroffen und in das Handelsregister eingetragen. Die neuen Aktien sind voll gewinn- und dividendenberechtigt. Sie sind den alten Aktien vollkommen gleichgestellt. Der Aktionär kommt somit schnell an neue Aktien, die mit Preisabschlägen, sofern sie nicht als Dividendenersatz gelten, neu erworben werden können. Ob als
Gratisaktie, Zusatz- oder Berichtigungsaktie, in jedem Fall ist es für den Anleger ein Gewinn. Er kann zwischen den. Der Anleger kann zwischen einer normalen Dividende oder einer Stockdividende wählen. Aktien aus Stockdividenden sind von der Einkommenssteuer befreit. Es fällt lediglich die Kapitalertragssteuer an. Bei sofortiger voller Gewinnberechtigung erhalten die Bonusaktien die gleiche Wertpapierkennnummer als WKN oder ISIN. Bei abweichender Gewinnberechtigung erhalten die jungen Aktien bis zu einem Jahr eine gesonderte Kennzeichnung.

Gratisaktien als Bonusaktien:

Das sind Aktien, die Anteile einer AG nach Kriterien wie Haltedauer ausgeben, ohne dass ein Entgelt gezahlt werden muss. Sie stammen nicht aus einer Kapitalerhöhung. Zum Beispiel wird als Treueaktion für 10 Aktien, die 3 Jahre gehalten wurden, eine Aktie kostenlos ausgegeben. Die Anzahl der Aktien pro Person nach einem ersten Börsengang sind anfangs mitunter auf eine bestimmte Zahl begrenzt. Bonusaktien sind nach deutschem Recht zu versteuern als Einkünfte aus Kapitalvermögen.

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