Strategie in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition & Erklärung: Strategie in der BWL

Die Strategie beschreibt langfristig und zielorientiert Maßnahmen, die ein Unternehmen zum Erfolg führen sollen.Sie basiert auf den 4 Ebenen des unternehmerischen Denkens und Handelns. Welche Ebenen gehören dazu:

  1. die geistige Ebene
  2. die strategische Ebene
  3. die operative Ebene
  4. die finanzielle Ebene

Die geistige Ebene

In der geistigen Ebene werden für das Unternehmen betriebswirtschaftliche Grundsätze festgelegt, also soll die Gewinnmaximierung auf der Grundlage der Logik des freien Marktes oder auf einer Nutzenoptimierung als Lösungszentrum einer Wertschöpfungskette fungieren. Die Prozesse auf der geistigen Ebene laufen über

  • Sinn, Werte, Grundsätze, Visionen, Missionen
  • Definitionen von Leitsätzen
  • Erkennen und Beseitigung von Blockaden

Die strategische Ebene

In der strategischen Ebene geht es darum, vorhanden Kräfte und Mittel zur Erreichung des gesteckten Zieles optimal einzusetzen. Die Prozesse der strategischen Ebene sind:

  • Marktanalysen
  • Marketingplanung
  • Kundenzufriedenheitsanalysen
  • Kooperationsmanagement
  • Innovationsmanagement

Es müssen Fragen nach Stärken, Talenten und Fähigkeiten, Geschäftsmodellen, Zielgruppen, Problemlösungen, Kooperationen und Weiterentwicklung beantwortet werden. In der strategischen Ebene bedient man sich angewandter Methoden wie SWOT-Analyse oder BCG-Portfolio.

Die operative Ebene

Sie umfasst alle Produktions-, Kommunikations-, Informations- und Denkprozesse, die der Bearbeitung und Realisierung des Geschäftsauftrags dienen. Hierzu gehört die Organisation des Einkaufs, Produktion, des Vertriebes, der Lieferlogistik und die Rechnungsstellung.

Die Prozesse auf der operativen Ebene sind:

Man bedient sich in der operativen Ebene gern angewandter Methoden wie:

  • Benchmarking
  • Projektmanagement
  • Wertkette nach Porter und andere

Wichtige Fragen dieser Ebene betreffen unter anderem die Mitarbeiterauswahl, die Steuerung des Vertriebsnetzes, Rationalisierungspotenziale, Fragen der Sicherheit oder die Einführung neuer Technologien.

Die finanzielle Ebene

Zielsetzung der finanziellen Ebene ist die Vermeidung von Abhängigkeiten, die Stärkung der eigenen Überlebensfähigkeit und die ständige Verbesserung der Infrastruktur.

Die Prozesse auf der finanziellen Ebene sind:

  • Finanzanalyse
  • Finanzplanung
  • Buchhaltung
  • Kostenmanagement
  • Controlling

Die finanzielle Ebene bedient sich gern angewandter Methoden wie die Kapitalstrukturanalyse und die Investitionsanalyse. Es ist zu entscheiden, wie viel Prozent des Gewinns in Forschung und Entwicklung fließen soll, über die Form der Mitarbeiterentlohnung, die Liquiditätsstabilität zu garantieren und die Verbesserung der Produktionsmittel zu gewährleisten.

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