Swing Trading in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition & Erklärung: Swing Trading

Swing-Trading, abgeleitet von Swing – Schwung, versucht, aus kurz- bis mittelfristigen Kursschwankungen Gewinne zu erzielen. Sowohl in einer Trendphase als auch in einer Seitwärtsphase entstehen kleinere Kursschwankungen, die zum Handeln genutzt werden können. Um diese Phasen besser zu kennzeichnen, werden nach einer Chartanalyse sogenannte Unterstützungsmarken, die auch im Zusammenhang auch Widerstände genannt werden, markiert. Gehandelt wird, wenn eine Marke erfolgreich getestet und nicht durchbrochen wurde. Beim erfolgreichen Test einer Widerstandsmarke erfolgt eine teilweise starke Kursbewegung in die Gegenrichtung, die der Trader beim Swing-Trading nutzt. Es spielt dabei kaum eine Rolle, ob ein Wertpapier längerfristig einen Aufwärts- oder Abwärtstrend zeigt.

Wer kann Swing-Trading nutzen?

Prinzipiell kann jeder Trader das Swing-Trading nutzen, besonders dann, wenn er berufstätig ist und nicht den ganzen Tag den Markt beobachten kann. Das Traden ist immer mit Risiko verbunden. Zum Traden gehört ein gutes Moneymanagement, um Positionen nicht in den Verlust laufen zu lassen.

Verwendung von Indikatoren

Beliebt sind beim Swing-Trading die Indikatoren Moving Average, Slow Stochastic, MACD und RSI. Die Indikatoren geben Signale, sobald gewisse Marken erreicht, über- oder unterschritten wurden. Bereits bei zwei gleitenden Durchschnitten, die sich kreuzen, kann ein Swing abgeleitet werden. Auch aus dem Überkauft- und Überverkauft-Signal des RSI, das aus dem Chart ersichtlich ist, kann eine Umkehr gehandelt werden.

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