„Value at Risk“ in VWL leicht erklärt + Beispiel

Value at Risk dient als Maß, um die Risikoquantifizierung einer Investition zu bestimmen, um zu ermitteln, wie hoch ein möglicher Verlust nach einer Investion, in einer bestimmten Zeitspanne, ausfallen kann. So kann sich so der Maximalverlust innerhalb einer festen Zeitspanne berechnen und zugleich bestimmten, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass dieser Verlust tatsächlich eintrifft. Als Standardrisikomaß in der Finanz- und Bankenbranche, kann man durch dieses Maß die Wertentwicklung einzelner Aktien oder auch die eines Aktienportfeuilles herausfinden.

Einflussgrößen

Einfluss auf dieses Maß und die Berechnung des maximalen, möglichen Verlustes, sind unter anderem die die Zeitspanne, in welcher das Finanzprodukt gehalten wird und zum anderen das Konfidenzniveau. Dieses beschreibt die Wahrscheinlichkeit, einer Überschreitung des berechneten und potentiellen Verlustes. Ist eine Anlage zum Beispiel vier Millionen Euro wert und der maximale Verlust 100 000 Euro hoch, wozu sich eine Haltedauer von drei Tagen und das Konfidenzintervall 99 % gesellen, dann wird der berechnete Verlust nicht überschritten werden. Es kann aber auch genau das Gegenteil abgeleitet werden.

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