Was ist die Wirtschaftsprüfkammer? – Erklärung & Beispiel

Sie existiert seit 1961, hat ihren Hauptsitz in Berlin und stellt einer Körperschaft des öffentlichen Rechts dar. Die Mitgliedschaft ist für Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und ähnliche Gesellschaften verpflichtend. Im Gegenzug werden sie von der Kammer vertreten. Die Wirtschaftsprüfkammer hat einen Vorstand und finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge.

Die Aufgaben der Kammer

Wirtschaftsprüfer haben eine wichtige Kontrollaufgabe und müssen sich dabei streng an Gesetze und Vorschriften halten. Daher hat der Gesetzgeber wiederum die so genannte Wirtschaftsprüfordnung ins Leben gerufen, die nach § 57 folgende Aufgaben für die Kammer vorsicht:
– Verwalten der Mitglieder mit all ihren Rechten und Pflichten, ständige Überarbeitung nach aktuellen Standards
– Wirtschaftsprüfer beruflich anerkennen und auch die Aberkennung des Titels z.B. bei fehlerhaftem Verhalten oder Missbrauch
– ständige Überwachung der Mitglieder
– Einheitliches, bundesweites Examen

Wahlfreiheit haben Wirtschaftsprüfer nicht: Sie müssen Mitglied er Wirtschaftsprüfkammer sein, wenn sie als Wirtschaftsprüfer tätig sein möchten.

Doch die Gebühren bringen auch einige Leistungen mit sich. Sie dient die Kammer auch auch Vertreter, z.B. vor der Politik oder auch der Gesellschaft im Allgemeinen.

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