Was ist ein Banksaldo? – Aufklärung

Generell muss man erwähnen, dass der Begriff „Saldo“ aus der Buchführung stammt. Dort spricht man von einem Saldo wenn man die Differenz aus der Soll- und der Habenseite eines Kontos ermittelt.

Bei einem privaten Bankkonto wird der Saldo aus der Differenz aller Einnahmen, also Gutschriften, den sogenannten Habenbuchungen und den Ausgaben, also Belastungen, den sogenannten Sollbuchungen, bildet. Besonders wichtig ist der Saldo also, wenn man einen Überblick über seine finanzielle Lage haben möchte.

Habensaldo und Sollsaldo

Ein Banksaldo kann positiv sowie auch negativ sein. Wenn also die Einnahmen die Ausgaben übersteigen, ist die Rede von einem Habensaldo. Also von einem positiv zu wertenden Banksaldo. Sind die Ausgaben jedoch höher als die Einnahmen, so ist die Rede von einem Sollsaldo. Dies ist also der Gegenpart, also der negative Banksaldo.

Der Begriff „Saldo“

Die Begrifflichkeit Saldo stammt im übrigen vom italienischen Adjektiv „saldo“ beziehungsweise „salda“ ab und bedeutet so viel wie fest beziehungsweise festmachen.

Man unterscheidet zudem drei verschiedene Saldi, die wie folgt lauten:

Valutensaldo

Dieser Saldo beinhaltet alle Kontobewegungen, die mit dem Tag der Saldenermittlung verbunden sind. Hiervon sind Scheckbuchungen sowie Lastschriften also ausgenommen.

Buchsaldo>

Der Buchsaldo hingegeben beinhalten alle Buchungen ohne dabei Rücksicht zu nehmen ob diese sich auf die Zinsen auswirken. Hier spricht man auch vom sogenannten „Buch Saldo“ oder aber dem Kontostand.

irreführender Saldo

Jeder der Online Banking benutzt, kennt auch den sogenannten irreführenden Saldo, ohne es zu wissen.
Die Rede ist hier vom verfügbaren Saldo, also über die Summe, die verfügt werden kann und dem Buchsaldo, also Buchungen die noch nicht abgeschlossen sind aber auf dem Konto schon sichtbar sind.

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