Was ist ein unternehmerisches Risiko? – Erklärung & Beispiel

Unternehmen sind immer wieder mit Risiken konfrontiert, welche zu Komplettausfällen des Gewinns oder des Umsatzes führen können. Dabei gibt es unternehmensspezifische oder gesamtwirtschaftliche Risiken, welche in der Gesamtheit als unternehmerisches Risiko bezeichnet werden. Auf dem Markt werden immer wieder Entscheidungen getroffen, welche eine Auswirkung auf die Veränderungen auf dem Markt haben und sich dementsprechend auch auf die Unternehmen auswirken. Da diese Entscheidungen nie voll und ganz auf einer vollständigen Fakten- und Informationslage beruhen und basieren, kann das Risiko nicht immer voll und ganz berechnet werden. Gründe dafür sind das allgemeine Preisniveau, die geänderte Personalpolitik und auch die Standortverlagerungen.

Um Entscheidungen treffen zu können, müssen die Unternehmer deshalb immer die Chancen und die Risiken gegeneinander abwägen und anhand dieser Abwägung die Geschäfte bewusst eingehen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die finanziellen Mittel der Gesellschaft begrenzt werden, um nicht mehr Risiken einzugehen, welche das Fortbestehen der Gesellschaft gefährdet könnten.

In der Betriebswirtschaft wird das Gesamtrisiko durch den Risikomanagementprozesses definiert, wobei die Risikoaggregation für Berechnungen und Kalkulationen sorgt. Aus den Einzelrisiken, welche alle miteinander summiert werden, risultiert ein gesamtes „Geschäftsrisiko“. In der Praxis wird dies aber nur unzureichend angewandt.

Die Geschäftsrisiken werden unterschiedlich definiert, so dass es zum Beispiel Marktpreisrisiken oder auch Mess- sowie Aggregationsverfahren gibt, um eine tendenzielle Einschätzung für die Entscheidungsprozesse geben zu können.

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