Was ist ein Wiederbeschaffungswert? – Erklärung & Beispiel

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Jedes Gut und jedes Produkt, das angeschafft wird, hat eine Nutzungsdauer. Das sind meist Jahre, in denen Abschreibungen stattfinden und nach deren Ende ein so genannter Restwert besteht. Am Ende muss das Produkt aber immer auch ersetzt werden. Der Wert, der für diese Anschaffung bereit gehalten wird, wird als Wiederbeschaffungswert bezeichnet.

Nur schwer kann aber voraus gesagt werden, die die Technologie und der Markt im allgemeinen sich entwickelt. Der Wiederbeschaffungswert berechnet sich daher immer aus einem Anschaffungswert und einem Zuschlag, der eben diese Risiken, dass vergleichbare Produkte bald wesentlich teurer sind, abdeckt.

So wird der Wiederbeschaffungswert errechnet

Der Wert für die Wiederbeschaffung hängt von verschiedenen Faktoren ab.

1. dem Restwert: Einige Güter sind selbst dann noch verhältnismäßig viel wert, wenn sie nach Ende der Nutzungsdauert komplett abgeschrieben werden. Sie könnten dann verkauft werden und der Erlös kann für die Reinvestition genutzt werden.

2. den aktuellen Kosten: Ob ein Gut gerade zum Zeitpunkt der Beschaffung eher günstig oder teuer zu erwerben ist, ist Glückssache

3. der Technologie: Vielleicht gibt es das Gut, das wieder beschafft werden soll, so gar nicht mehr auf dem Markt, weil der technologische Fortschritt schneller voran schritt als zu erwarten war. Der Ersatz kann wesentlich teurer sein, weil ein ursprünglich sehr einfaches Produkt plötzlich sehr viel mehr kann und damit auch sehr viel teurer ist.

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