Was ist ein Wohlfahrtsstaat? – Erklärung & Beispiel

Ein Wohlfahrtsstaat bietet seinen Einwohnern staatliche Zuschüsse. Sein Ziel ist die kulturelle und soziale Zufriedenheit seiner Bewohner. So ist beispielsweise eine Staat, der seinen Bürger gegen Krankheiten oder Verletzungen im Beruf absichert, ein Wohlfahrtsstaat.

Beispiel: In Deutschland gibt es die gesetzliche Unfallversicherung. Sollte einem Arbeitnehmer während seiner Arbeitszeit oder auf dem Weg dorthin etwas zustoßen, so ist er staatlich abgesichert. Aber: Die Kosten hierfür tragen zum Teil die Unternehmen, die wiederum Beitragspflichtig sind.

dennoch muss man zwischen einem Sozial- und einem Wohlfahrtsstaat unterscheiden, denn die Begrifflichkeit „Wohlfahrtsstaat“ ist durchaus negativ besetzt.

So entstand der Wohlfahrtsstaat

Der Begriff stammt aus dem angelsächsischen Gebiet und aus Skandinavien und wurde ursprünglich gewählt um auszudrücken, dass die Menschenrechte geschützt werden sollen.
Inzwischen ist der Begriff deutlich breiter gefächert in Verwendung. So können beispielsweise auch Vergünstigung für bestimmte Personen (Familien, Kinder, Menschen mit Behinderungen oder Senioren) einen Wohlfahrtsstaat ausmachen.

Das kann für einen Staat allerdings ganz schön teuer werden und so gibt es auch einige negative Auswirkungen. Die Märkte leiden mitunter an mangelnder Flexibilität und können wenig dynamisch reagieren.

Der Wohlfahrtsstaat als politische Maßnahme

Häufig dient der Wohlfahrtsstaat der aktuellen Politik, die sich aus Versprechungen und zum Teil auch Realisierung bestimmter Maßnahmen im Sinne des allgemeinen Wohles bei potentiellen Wählerinnen und Wähler beliebt macht.

Zwar wächst der Staatssektor, die Märkte allerdings können oft nicht mehr flexibel agieren.

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