Was ist eine betriebliche Altersvorsorge? – Erklärung & Beispiel

In einem 3 Schichten Modell stellt die betriebliche Altersvorsorge, kurz auch bAV, die zweite Stufe ein. Hier sorgt der Arbeitgeber für eine finanzielle Unterstützung für den Arbeitnehmer, sollte dieser in Altersrente gehen oder aber eine Invalidität eintreten. Diese bAV kann der Arbeitgeber per Unterstützungs- und bzw. oder Pensionsfonds realisieren.

Das 3 Schichten Modell umfasst die Basisversorgung sowie die bAV und auch eine private Altersvorsorge. Die bAV sowie auch die private Altersvorsorge stellen jedoch keine Verpflichtung dar.

Der Arbeitgeber hat die Wahl diese bAV über eine Unterstützungskasse, eine Pensionskasse oder in eine Direktversicherung sowohl auch über eine Pensionsfond zu zahlen. Je nach gewählter Art ergeben sich andere steuer- sowie bilanzrechtliche Handhabungen.

Am besten ergeht es im Übrigen folgende Personengruppen:

Angestellte, Arbeiter, Auszubildende sowie Vorstände einer Aktiengesellschaft sowie Geschäftsführer einer GmbH.

Vorteile für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber

Der Arbeitnehmer hat den Vorteil diese steuerlich geltend zu machen. Hierdurch spart der Arbeitnehmer ja steuerlich- sowie sozialversicherungspflichtige Anteile seines Entgelt. Diese sind zwar später steuerpflichtig, aber da die Rente in der Regel geringer ausfällt als das Gehalt bzw. der Lohn, werden diese dann bei Rentenauszahlung auch weniger besteuert.

Auch der Arbeitgeber sinkt seinen Anteil an der Sozialversicherung. Da die bAV jedoch eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers ist, herrscht jedoch durch diese Vorsorge ein besseres Betriebsklima. Auch die Mitarbeiterbindung spielt eine Rolle. Denn umso länger man bei einem Unternehmen arbeitet und dieses dann eine bAV zahlt, umso höher sind dann die freiwilligen Leistungen bezüglich Altersvorsorge.

Gleichbehandlungsgesetz, Entgeltumwandlungsanspruch und Zusageformen

Da ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer in der Regel gleich zu behandeln hat, ist es ihm nicht gestattet jemanden eine bAV zu zu sagen und einem nächsten diese zu verwehren. Oftmals ist dies aber auch im sogenannten Tarifvertrag geregelt, so dass es zu keinen Unstimmigkeiten kommen kann.

Zusichern kann der Arbeitgeber die bAV als Leistungszusage, einer beitragsorientierten Leistungszusage oder aber durch eine Mindestleistung. Arbeitnehmer haben darüber hinaus einen Anspruch auf Umwandlung von Gehaltsteilen in eine bAB, sofern diese in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind.

Zusammenfassung:

Der Arbeitgeber leistet Vorsorgeleistungen für den Arbeitnehmer

Der Arbeitgeber hat verschiedene Durchführungsmöglichkeiten für die bAV

Begünstige sind in der Regel Mitarbeiter eines Unternehmens

Der Arbeitgeber muss das Gleichschaltungsgesetz beachten

Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung haben einen rechtlichen Anspruch auf Umwandlung eines Teils Ihres Gehaltes bzw. Lohnes in eine bAV

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