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Was ist eine Folgelastschrift? – Aufklärung

Was ist eine Folgelastschrift

In letzter Zeit gewinnt das auf Abonnement basierende Geschäftsmodell immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund liegt es an den Unternehmen auch die Zahlungsmethode an den größer werdenden Ansturm anzupassen. Ob sich dieses Unternehmen zu einem Misserfolg oder Erfolg entwickelt, wird unter anderem durch die Wahl der richtigen Zahlungsstrategie entschieden. Daher ist es überaus wichtig, die richtige Abwicklung bei wiederkehrenden Zahlungen herauszufiltern. Mitunter gehört dazu auch die Folgelastschrift, welche im Folgenden näher erklärt werden soll. Des Weiteren soll der Unterschied zwischen Folgelastschrift und Erstlastschrift dargelegt werden.

In letzter Zeit gewinnt das auf Abonnement basierende Geschäftsmodell immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund liegt es an den Unternehmen auch die Zahlungsmethode an den größer werdenden Ansturm anzupassen. Ob sich dieses Unternehmen zu einem Misserfolg oder Erfolg entwickelt, wird unter anderem durch die Wahl der richtigen Zahlungsstrategie entschieden. Daher ist es überaus wichtig, die richtige Abwicklung bei wiederkehrenden Zahlungen herauszufiltern. Mitunter gehört dazu auch die Folgelastschrift, welche im Folgenden näher erklärt werden soll. Des Weiteren soll der Unterschied zwischen Folgelastschrift und Erstlastschrift dargelegt werden.

Was versteht man unter einer Folgelastschrift?

Unter einer Folgelastschrift muss man sich eine regelmäßig wiederkehrende Zahlung vorstellen. Doch was genau ist eine wiederkehrende Zahlung? Der Kunde autorisiert diese Zahlungen, sodass diese nach einem festgelegten Zeitplan in regelmäßigen Abständen ausgeführt werden. Hat der Kunde die Erlaubnis zur wiederkehrenden Zahlungsstrategie gegeben, wird keine weitere Einverständniserklärung benötigt. Demzufolge genügt es, der wiederkehrenden Zahlung zuzustimmen – den Rest übernimmt das Unternehmen.

Um einen besseren Einblick zu gewähren, werden nun einige Beispiele wiederkehrender Zahlungen gegeben. Zum einen gehören Handyrechnungen, aber auch die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio zur Kategorie der wiederkehrenden Zahlungsmethode. Andererseits erfreuen sich auch Streamingdienste, wie unter anderem Netflix, Amazon Prime und Disney Plus, immer größerer Beliebtheit, sodass diese ebenso auf wiederkehrende Zahlungsmittel zurückgreifen.

Kurzum Folgelastschriften sind Zahlungen, welche mithilfe eines sogenannten dauerhaften Lastschriftmandats vonseiten des Kunden autorisiert wurden. Die Zahlungsmethode erfolgt in regelmäßigen Abständen automatisch.

Unterschied zwischen Folgelastschrift und Erstlastschrift

Mit einer Erstlastschrift wird die erste Abbuchung vonseiten des Unternehmens betitelt. Die Bezeichnung wird jedoch nur dann angewandt, sollte es sich bei der genannten Lastschrift nicht um die einmalige Zahlungsmethode handeln. Die Folgelastschrift lässt bereits am Namen erkennen, dass es sich dabei entweder um die zweite Abbuchung handelt, oder um eine der darauffolgenden Abbuchungen vonseiten des Unternehmens.

Handelt es sich bei einer Folgelastschrift um einen Dauerauftrag?

Trotz der Tatsache, dass es sich bei der Folgelastschrift um eine wiederkehrende Zahlung handelt, ist sie keineswegs mit einem Dauerauftrag vergleichbar. Ein Dauerauftrag wird vonseiten des Zahlungspflichtigen vorbereitet und eingerichtet. In den meisten Fällen werden sie bei gleichbleibenden und regelmäßig auftretenden Zahlungen eingesetzt – vergleichbar mit einer Folgelastschrift. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass der Begünstigte dieser Zahlung keinen Einfluss auf die Durchführung der Zahlung hat.

Dem Zahlungspflichtigen stet jederzeit die Entscheidung offen entweder den Betrag zu ändern oder die Zahlung vollständig zu stornieren. Dieser Aspekt kann für den Empfänger der Zahlung überaus ärgerlich werden. Aus diesem Grund favorisieren die meisten Unternehmen die Lastschriften. Der Betrag kann mit dieser Methode regelmäßig und automatisch vonseiten des Unternehmens eingezogen werden. Allerdings muss der Zahlungspflichtige darauf achten, dass er über ausreichend Geld auf seinem Konto verfügt, damit die Lastschrift den Betrag abbuchen kann.

Vorteil von wiederkehrenden Zahlungen

Sowohl für den Händler bzw. das Unternehmen als auch für die Kunden sind Folgelastschriften bzw. wiederkehrende Zahlungen von Vorteil. Zum einen ist die Anwendung eines Prozessors im Falle wiederkehrender Zahlungen um einiges bequemer, da somit wiederholte Abrechnungen ohne viel Aufhebens umgangen werden können. Des Weiteren wird die Arbeit bereits im Vorfeld durchgeführt, sodass die Zahlung später automatisch eingezogen werden kann – ein Vorteil, der vor allem dem Buchhaltungsteam zugutekommt.

Auf der anderen Seite bieten Folgelastschriften zuverlässigen und sofortigen Kapitalzufluss. Damit ist ein gesunder Cashflow garantiert und die Inkassokosten können zugleich gesenkt werden. Das Unternehmen wird mit diesem Vorgehen in eine gute wirtschaftliche Position versetzt. Zugleich muss bei der Finanzplanung des Unternehmens weniger geraten werden, da bereits mit der Folgelastschrift vieles im Vorfeld berechnet werden kann.

Was passiert, wenn das Konto nicht ausreichend gedeckt ist?

Verfügt der Kontoinhaber nicht über eine ausreichende Deckung für die Zahlung, wird die Lastschrift von der Bank zurückgegeben. In einem solchen Fall kommt es zu keiner Zweitlastschrift, da gehofft wird, dass das Guthaben dann ausreicht. Meistens wird der Zahlungspflichtige daraufhin geben, den offen stehenden Betrag schnellstmöglich zu überweisen und ein SEPA-Mandat auszustellen. Infolge der nicht eingelösten Zahlungsbuchung wird gleichzeitig das Mandat gelöscht.

Prüfung der Lastschrift

Lastschriften können mit verschiedenen Zahlungsbeträgen ausgeführt werden, sodass es sich empfehlt jede Lastschrift genauestens zu überprüfen. Zur Verdeutlichung: Einmal im Monat erhält man eine Kreditkartenabrechnung zur Einlösung. Sollte der darin aufgeführte Rechnungsbetrag nicht gerechtfertigt sein, kann sich der Zahlungspflichtige dazu entscheiden, die Lastschrift in den nächsten zwei Monaten zurückzugeben. Gibt es kein bestimmtes SEPA-Mandat, kann der Zeitraum bis zu 13 Monate betragen.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 8. März 2022 von Anatoli Bauer

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