Was ist eine Privateinlage? – Erklärung & Beispiel

Knapp und einfach definiert

Eine Privateinlage wird dann durchgeführt, wenn der Unternehmer seinem Unternehmen Geld oder Sachgüter zuführt, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Der Geschäftsvorfall wird erfolgsneutral gebucht und erhöht das Eigenkapital des Unternehmens.

Arten von Privateinlagen

Es gibt zwei Arten von Privateinlagen. Zum einen Bareinlagen, diese dienen Unternehmensinvestitionen oder werden genutzt um Rechnungen zu begleichen. Und zum anderen Sacheinlagen, die seltener getätigt werden. In diesen Fällen Vermögensgegenstände vom Unternehmer ins Unternehmen gebracht. Das können unter anderem Gebäude, Maschinen aber auch Wertpapiere sein.

Privateinlagen buchen

Das Unternehmen ist dazu verpflichtet Privateinlagen zu buchen. Sie werden auf das Privatkonto gebucht, welches ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos ist. Daraus ergibt sich ein Anstieg des Eigenkapitals, wenn Privateinlagen gebucht werden, der jedoch ergebnisneutral ist. Es ist neutral, da es nicht aus dem operativen Geschäft resultiert ist.

Beispiel für eine Privateinlage

Das Unternehmen von Moritz Müller ist befindet hat zurzeit eine Liquiditätskrise. In den nächsten Wochen kommen zwar wieder größere Zahlungseingänge, jedoch muss die Rechnung von 5.000€ jetzt beglichen werden. Moritz Müller nimmt also eine Privateinlage von 5.000€ vor, um die Rechnungen tätigen zu können. Nach den Zahlungseingängen kann er sich dann die 5.000€ mittels der Privatentnahme wieder zurücknehmen.

Zusammenfassung Privateinlage

  • …Privateinlage können durch Gesellschafter des Unternehmens vollzogen werden
  • Privatvermögen wird dem Unternehmen zugeführt
  • …Privateinlagen sind erfolgsneutral

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