Was ist eine Work-Life-Balance? – Erklärung & Beispiel

Die so genannte Work-Life-Balance bezeichnet die Ausgeglichenheit (oder das Gegenteil) des Arbeits- und Privatlebens von Arbeitnehmern. Meist wird die Begrifflichkeit im Zuge von Überforderung im Job verwendet, wenn nämlich die Work-Life-Balance nicht mehr übereinstimmt. Dabei gibt es keine allgemein gültige Regel, welches Gleichgewicht herrschen sollte. Viel eher handelt es sich um eine individuelle Empfindung.

Welche Faktoren eine Rolle spielen

Nicht nur die Zeit, die ein Arbeitnehmer für seine Arbeit aufwendet, spielt eine Rolle. Es geht auch darum, wie hoch seine Vergütung ist und wie gerne oder wenig gerne der Beruf ausgeübt wird.

So ist es gewöhnlich, dass manche Arbeitnehmer sehr viel mehr arbeiten als sie müssten, vielleicht bis zu 12 Stunden täglich, aber dennoch behaupten würden, die Work-Life-Balance sei völlig im Gleichgewicht. Vielleicht werde sie gut bezahlt und erhalten eine hohe Wertschätzung und gestalten ihre Freizeit effizient.

So kommt es nicht selten vor, dass Menschen den Druck und den Stress der Arbeit in ihrer Freizeit nicht abbauen können, weil sie zum Beispiel ihre Freizeit falsch gestalten oder währenddessen nicht abschalten können. Im schlimmsten Fall droht ein Burnout.

Dem Burnout entgegen wirken

Gerät die Work-Life-Balance aus den Fugen, so ist es wichtig, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Nicht immer schaffen das Betroffene aus eigener Kraft. Eventuell kann Unterstützung nötig sein, auch professioneller Art. Wer bereits eine Depression entwickelt hat, sollte zwingend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Oft helfen aber schon kleine Veränderungen im Alltag. Sport kann helfen den Ausgleich herzustellen und die nötige Ablenkung erreicht, während das Faulenzen am Wochenende viel mehr Spielraum für negativ (Stress)Gedanken lässt. Auch die Familie und vor allem (kleine) Kinder können ablenken.

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