Was ist Pick-by-Light? – Erklärung & Beispiel

Bei der Kommissionierung werden bestimmte Artikel bzw. Waren von Mitarbeitern zusammengestellt. Sie greifen auf ein Gesamtsortiment zu und wählen bestimmte Artikel aus, um sie für eine Lieferung zu packen.

Pick-by-Light beschreibt einen Prozess, bei dem den Mitarbeitern Lichtsignale zur Entnahme der Ware gegeben werden. Dieser Prozess soll Fehler vermeiden und den Ablauf grundsätzlich beschleunigen. Das Verfahren ist beleglos, d.h. es wird auf eine Liste verzichtet.

Die umgekehrte Technik wird als Put-to-Ligt bezeichnet.

Arbeit mit der Pick-by-Light-Variante

Jedes Fach muss über eine Lampe verfügen, die Signale aussenden kann. Die Mitarbeiter erhalten darüber Lichtsignale, wenn sie sich an oder vor einem Regal befinden und werden somit aufgefordert die Ware zu entnehmen.

Das Lichtsignal gibt auch Auskunft über die Stückzahl und leuchtet beispielsweise 2 oder 3 Mal auf, wenn mehrere identische Artikel entnommen werden sollen.

Meist ist noch ein Display im Einsatz, mit welchem das jeweilige Fach angezeigt wird, zu welchem ein Mitarbeiter sich zunächst begeben muss.

Der Vorteil ist, dass – sofern der Mitarbeiter sich am richtigen Regal aufhält – nicht mehr abgelesen werden muss, aus welchem Fach etwas in welcher Menge zu entnehmen ist, sondern die Lichtsignale diese Auskunft schneller erteilen.

Je nach Lagergröße und Umfang des Sortiments ist die Lichtanzeige sehr einfach gestrickt oder unterliegt einer sehr komplexen Planung.

Nachteile der Methode

Zwar wird deutlich Zeit gespart, aber die Kosten können sehr hoch sein. Andererseits kommt es seltener zu Fehlern, wodurch auch die Kundenzufriedenheit ansteigt und die erhöhten Kosten sich auch wieder auszahlen.

Das System sollte aber funktionieren und selbst nicht zu Fehlern neigen, sonst entsteht der exakt gegenteilige Effekt. Je komplexer das System, desto größer ist auch der Schulungsaufwand für neue Mitarbeiter.

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