Was ist Pick-by-Voice? – Erklärung & Beispiel

In vielen Lagern werden die einzelnen Artikel zu einem Gesamtpaket zusammengepackt, indem die Mitarbeiter von einer Liste ablesen. Dieser Prozess kann auch „per Stimme“ und damit beleglos gestaltet werden und wird als „Pick-by-Voice“-Methode bezeichnet. Hierfür erhalten die Mitarbeiter ein Head-Set und müssen dann nicht mehr lesen, sondern lediglich hören, was sie wo holen und packen sollen.

Bei der Kommissionierung soll dabei hauptsächlich der Fehleranteil reduziert und die Geschwindigkeit erhöht werden.

Pick-by-Voice in der Praxis

Der Picker – also jene Person, die die Artikel im Lager zusammenstellt – trägt ein Headset und erhält von einer Software Anweisungen. Diese gibt den Lagerort durch, Fachnummer und Stückzahl werden durchgesagt.

Es gibt allerdings Unterschiede in der tatsächlichen Ausgestaltung, die stark mit der jeweiligen Software zusammenhängt.

So gibt es Systeme, die die Entnahme aus den Regalen nur zulässt, wenn ein Codewort durchgegeben wird, d.h., dass per Stimme auch ein Austausch mit der Software nötig ist.

Neueste System können auch per Scanner einen Code am Lagerort übermitteln, sodass die stimmliche Übergabe nicht mehr nötig ist.

Die Vorteile für Unternehmen

Die Picker müssen nicht mehr auf einer Liste oder einem Zettel lesen und abhaken, sondern bekommen Anweisungen während sie sich schon auf den Weg zu einem bestimmten Regal machen. Unfälle werden auch reduziert, wenn das Lesen nicht mehr davon abhält, dass Mitarbeiter beim Gehen auf den Verkehr z.B. durch Gabelstapler achten.

Die Geschwindigkeit des Packens selbst wird so erhöht und vermeidet Fehler. Durch das Headset haben die Mitarbeiter außerdem nicht ständig etwas in der Hand.

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