Was ist Xetra? – Erklärung & Beispiel

Xetra bezeichnet das größte deutsche Börsenhandelssystem, das elektronisch arbeitet und eine eigene Marke der Deutschen Börse AG ausmacht. Im Prinzip verkörpert Xetra einen Handelsplatz. Der zugehörige Großrechner steht in Frankfurt am Main und muss an Spitzentagen täglich bis zu 136 Millionen Transaktionen verarbeiten.

So funktioniert der Handel

Dem Handelsplatz angeschlossen sind 200 Teilnehmer aus 16 verschiedenen Ländern. Gehandelt werden können so genannte deutsche „Bluechips“. Das sind börsennotierte Unternehmen mit einem Börsenkapital von wenigstens einer Million Euro aus DAX, SDax und TexDAX. Außerdem kann mit Aktien aus dem STOXX Europe 50 und EURO STOXX 50 gehandet werden. Insgesamt sind mehr als 1000 Aktien verfügbar.

Investmentfonds, Rohstoffhandel und Schuldverschreibungen machen dann noch einmal über 2500 Wertpapiere aus.

Vorteile von Xetra

Wer auch immer den Handelsplatz XETRA nutzen will: Er kann es tun, denn das System funktioniert völlig ortsunabhängig. Dazu sind die Händler vollkommen anonym und werden daher auch gleich berechtigt behandelt. Das Vorgängersystem IBIS war zudem teurer – Die Kosten pro Transaktion sind vergleichsweise gering.

Das System gilt außerdem als äußerst verlässlich und ist auch zu Spitzenzeiten in fast 99 Prozent aller Fälle verfügbar.

Xetra bietet 7 verschiedene Handelsmodelle: Die klassische Auktion, den fortlaufenden Handel, die fortlaufende Auktion mit Spezialist, die fortlaufende Auktion mit Market Maker, den Referenzpreishandel, den Handel mit Preisoptimierung sowie die so genannte Mini Auktion.

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