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Welche Rabattarten gibt es? – Erklärung & Beispiel

Knapp und einfach definiert

Zu den Rabattarten zählt die Gesamtheit aller Preisnachlässe, die im Verkauf einem Käufer geboten werden. Zu den bekannten Rabattarten zählen der

  • Mengenrabatt,
  • der Treuerabatt
  • oder der Personalrabatt.

Diese Rabattarten gibt es:

Der wohl bekannteste Rabatt ist der Mengenrabatt. Er gewährt Preisnachlässe, wenn eine bestimmte Abnahmemenge erreicht wird.

Ebenfalls sehr bekannt, ist der Treuerabatt. Hier werden Kunden dafür belohnt, wenn sie eine längere Geschäftsbeziehung eingehen.

Bei den beiden Rabattarten wird meist ein bestimmter Prozentsatz von der Gesamtsumme der Rechnung abgezogen.

Begrifflich ist zu unterscheiden zwischen Waren- und Barrabatten. Ein Rabatt kann nämlich auch geboten werden, wenn sich der Preis nicht senkt, jedoch eine Ware dazu geschenkt wird. In der Summe spart der Kunde natürlich auch Geld, es wird auch Naturalrabatt genannt. Beispielsweise erhält der Käufer beim Kauf von zwei Flaschen Wein die dritte gratis dazu. Diese Rabattart wird häufig dazu genutzt ein Motiv zum Kauf zu geben. Denn obwohl der Käufer nur eine Flasche Wein kaufen wollte, kauft er gleich zwei um eine Flasche Wein geschenkt zu bekommen.

Wenn die eigenen Mitarbeiter Preisnachlässe erhalten, so wird es Personalrabatt genannt. Es gibt auch den Wiederverkäuferrabatt, der dem Wiederverkäufer gegeben wird, da er meist in großen Mengen einkauft.

Besondere Formen von Rabattarten

  • Zeitrabatte: gelten nur in einem bestimmten Zeitraum
  • Finanzierungsrabatte: z.B. Skonto, wenn innerhalb der Frist die Rechnung beglichen wird. Meist sind es 2% der Rechnungssumme
  • Delkrede- und Inkassorabatte: Es gibt Einsparungen, wenn mehrere Filialen mitmachen
  • Funktionsrabatt: Funktionen, die mit Kosten verbunden sind, werden anteilig bezahlt. Z.B. verwaltungstechnische Aufwände oder anteilige Lagerhaltung

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 13. Januar 2022 von Anatoli Bauer

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