Zinsbindung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Dies bedeutet, dass ein Zins festgelegt wird, der sich während einer Kreditlaufzeit oder einem Teil davon nicht ändert.

Einfluss auf die Zinshöhe

Wird kein fester Zins festgelegt, dann handelt es sich um einen variablen Zins, der sich nach der Bonität des Kreditnehmers richten wird und nach den Entwicklungen des Marktzinses während der Laufzeit. Somit werden die Zinsen alle drei Monate entsprechend der Entwicklung des EURIBOR angepasst.

Somit besteht immer das Risiko der steigenden Zinsen. Aber auch die Planungssicherheit kann gegeben werden. Bekannt ist, dass der Zins höher in der Zahlung ist, wenn die Bindung an den festen Zins sehr lang ausfällt.

Beispiel

Es soll ein Kredit für eine Immobilie über 20 Jahre Laufzeit abgeschlossen werden. Nach der entsprechenden Prüfung wird ein variabler Zins von 2% p.a. festgelegt. Da dem Kreditnehmer aber die Risiken des steigenden Zinses zu hoch erschienen, möchte er eine Zinsbindung. Diese wird immer auf 5 Jahre festgelegt und beträgt 2,2% p.a.. Entsprechend für 10 und 15 Jahre würde dieser Satz bei 2,4 und 2,55% pro Jahr liegen.

Überblick

Die Zinsbindung beschreibt die feste Zahlung von Zinsen bei gleichbleibendem Zinssatz ohne Abhängigkeit der Entwicklung des Marktzinses. Diese Bindung können auf 5, 10 und 15 Jahres festgelegt werden, wobei sie bei Immobilienkrediten sehr wichtig werden.

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