Zinssschein in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Diese Scheine werden im Zusammenhang mit Wertpapieren ausgestellt, die festverzinst sind. In ihnen wird festgehalten, dann Zinsen fällig werden und an welchem Tag sie ausgeschüttet werden. Für die Ausschüttung muss dieser Schein vorgelegt werden.
Wird das Wertpapier verkauft, dann berechnet sich der Wert nach dem Stückzins, der auf dem Zinsschein festgehalten wird.

Eigenschaften

Mit dem Erwerb von Wertpapieren hat der Investor des Recht, dass er das investierte Kapital zurückerhält und solang er das Kapital überlässt ein Zinssatz als Entgelt gezahlt wird. Dieser Anspruch wird auf dem Zinsschein vermerkt, der sich wie folgt aufbaut:
Name des Ausstellers, Zinssatz, Stückzahl und deren Nennwert, Datum der Ausstellung und spezifische Nummer des Zinsscheins.

Die Zinsscheine können inzwischen digital registriert und anhand ihrer eigenen Nummer gefunden werden. So können Anleihezinsen schnell ausgezahlt werden.

Der Zinsschein ist ein eigenständiges Wertpapier, dass beliehen werden kann, ohne, dass sich dies auf das investierte Kapital auswirkt. Damit hat der Anleger das Recht auf die Auszahlung der Zinsen und kann dies auch als Sicherheit bei einer Kreditvergabe hinterlegen, wenn die Bonität entsprechend hoch ist.

Überblick

Der Zinsschein wird mit einem Wertpapier ausgegeben und berechtigt den Besitzer für den Erhalt der Zinsen für die Überlassung seines Kapitals. Der Zinsschein gilt als eigenständiges Wertpapier.

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